Wo die Mandelbäume blühen

Wenn in weiten Teilen Mitteleuropas normalerweise der Winter das Zepter noch fest in der Hand hat, zieht es immer mehr Golfspieler an die Sonnenküste Spaniens. Hier können sie nach Lust und Laune ihrem Hobby nachgehen und dazu das angenehme, milde Klima, die wärmenden Sonne geniessen.

Doch selbst jugendliche Golfer legen zwischendurch einen Ruhetag ein. Erst recht Golfsenioren - auch wenn sie durchaus noch fit und mobil sind, findet man nicht jeden Tag auf dem Golfplatz.

Alternativ Programme sind da gefragt: Kein Wunder, dass Tages-Ausflüge entlang der Küste oder auch ins nahe Hinterland gerne unternommen werden.

Ein wahres Naturschauspiel

Einzigartig ist natürlich die Zeit in der die Mandelbäume (de.cyclopaedia.net/wiki/Mandeln‎) in voller Blüte stehen. Wenn sich Málaga und seine Provinz zwischen der Axarquia bis hinauf zu den Berghängen der   Serrania de Ronda in ein rosa-weisses Blütenmeer verwandelt.

Schon Anfang Februar wenn Millionen Mandelbäume  ihre Blütenknospen öffnen und so den ganzen Landkreis Guadalteba  samt der  Umgebung der  Ortschaften Carratraca und  Ardales (http://youtub.be/Pg6vnZOr3Ps) wie eine wahre Märchenlandschaft erscheinen lassen. Genauso wie die nicht weit davon entfernten,  am Fusse der >Sierra de las Nieves< liegenden malerischen Örtchen Tolox  und Guaro. Hier bietet die Gemeinde für die Besucher Wanderungen zu den Mandelplantagen an. Von Marbella aus  ist diese Gegend schon nach kurzer Autofahrt über Ojen erreichbar.

Es ist bereits Frühling in Andalusien

Mandelblüte in Guaro
Etwas mehr Zeit ist nötig, um die vielen Möglichkeiten  in der näheren Umgebung der  Bezirkshauptstadt Málaga zu besuchen. Besonders entlang der bekannten  >Ruta de los almendros< (Mandelbaum-Route) - um sich von der blühenden Pracht verzaubern zu lassen. Ein wahres Blütenmeer beginnt schon beidseitig der A-92 (Carretera de las Pedrizas). Am Ortsrand von  Casabermeja, nahe der kleinen Kapelle, überrascht der Blick zurück: Die üppig blühenden Mandelbäume,dahinter das Dorf überragt vom (erst vor kurzem zum Weltkulturerbe erklärten)  Glockenturm der Kirche - eine Postkartenidylle. 

Doch der Blütenzauber ist auch hier noch lange nicht zu Ende und führt auch zu kulturhistorisch sehenswerten Orten: Almogia etwa, mit dem >Torre de la Vela<. Über die kurvigen Strasse  wird  etwas später Santi Petri  erreicht: Auf 800 Meter über dem Meer, ragt ein  natürlicher Balkon hinaus, darunter die weite Landschaft. Kurz danach dann die architektonisch einzigartige Kapelle >Ermita de las tres cruces<, wie auch die Orte Álora und Cártama - hier wird aus den Mandeln die köstliche "Torta Cartemeña" produziert - ein süsses Mitbringsel für die Lieben zu Hause!  

Übrigens: Speziell während der Zeit der Mandelblüte servieren die Restaurants der Gegend typische, eher deftige  Wintergerichte. So etwa eine Spezialität wie "Migas" -  das traditionelle Bauern- bzw. Hirtengericht aus Brotkrumen (Migas) Chorizo, Schweinespeck, grünen Paprika.

Wen also der Hunger plagt:  Empfehlenswert - sehr gut und preiswert: 

Restaurante Rio Grande "Venta Los Sánchez"

Ctra. Coin-Ronda (A-366) km 50
zwischen "Los cruces de Guaro und Tolox