Marbella Luxury Weekend - Pfingsten an der Costa del Sol

Sie planen in den kommenden Pfingst-Feiertagen einen Golfurlaub und der führt Sie an die Costa del Sol? Super....! Denn das Wetter im südlichen Spanien ist gerade um diese Zeit einfach traumhaft und soll auch weiterhin so bleiben: Den ganzen Tag  scheint  die Sonne und verabschiedet sich erst so gegen 21 Uhr am westlichen Horizont. Auch die Temperaturen sind angenehm. Ideal also, um nach Herzenslust Golf zu spielen!  Die unzähligen Golfplätze -es sind bekanntlich mehr als 70 - sind in  einem Top-Zustand. Dazu kommt: Die Greenfeepreise sind jetzt ausgesprochen moderat - also  selbst die teuersten Golf-Resorts sind durchaus  leistbar, denn die Frühjahrs-Hauptsaison ist Vergangenheit. Sie können also nach Lust und Laune den Golfschläger schwingen und einputten!
 
Abendstimmung im Hafen von Puerto Banús / Marbella
Doch die Costa del Sol hat noch um einiges mehr zu bieten als die grösste Dichte an erstklassigen Golf-Anlagen: Sonne im Überfluss, Strand, unberührte Natur, Berge  die die Küste vom Hinterland trennen und an deren Abhängen sich weisse Dörfer  schmiegen. Und nicht zu vergessen auf die unbeschwerte Fröhlichkeit der Andalusier, die sich in ihren  temperamentvollenTänzen ausdrückt: Salsa, Bachata oder Cha-Cha-Cha, nicht zu vergessen auf den ausdrückststarken Flamenco, poetische Lieder und  natürlich - Tapas, Sangria  …..!

Golf - Ellbogenmentalität nimmt zu

Es ist die Ellbogenmentalität, die immer öfter das Verhalten mancher Golfspieler zu bestimmen scheint. Fast möchte man meinen, dass mit der steigenden Zahl der Golfer die guten Manieren und der respektvolle Umgang mit anderen auf der Strecke bleiben.

Jedenfalls ist es eine inakzeptable Entwicklung, die augenscheinlich dazu geführt hat, dass die Umgangsformen achtloser und rüder geworden sind. Die Golfetikette wird von vielen einfach nicht mehr beachtet oder sie kennen sie gar nicht. Rücksichtsvolles Verhalten und der Respekt den Mitspielern gegenüber schwindet und es gibt "Golfer" die sich wie Rowdys verhalten, dabei weder vor Streitigkeiten noch Handgreiflichkeiten zurückschrecken. 

Da scheint es ja fast das kleinere Übel, wenn langsames Spiel die Runde unnötig verlängert - schneller und besser spielende Flights nicht zum Durchspielen aufgefordert werden. Oder herausgeschlagene Divots auf den Fairways einfach liegen bleiben, Pitchmarken am Green nicht repariert und Spuren in Sandbunkern nicht geglättet werden. Oder dass niveaulose Zeitgenossen Zigardettenkippen, Bierdosen und anderen Unrat einfach irgendwo fallen lassen! 

Auch der "Dress-Code" ist ein Teil der Etikette-Regeln  -  daher ist golfadäquate Kleidung für die meisten echten Golfer eine Selbstverständlichkeit: Dass scheint aber viele, die sich als Golfspieler bezeichnen nicht zu interessieren!

Allerdings gehen solche Unzulänglichkeiten und Ärgernisse, wie die Erfahrung zeigt,  meist auf das Konto von Greenfee-Spielern - frei nach dem Motto: "Wir haben bezahlt und  tun  für unser Geld wir was wir wollen!"

"Werden Golfer immer egoistischer"

war der Titel eines kürzlich im renommierten >Schweizer Tagesanzeiger< erschienenen Interviews (*Tagesanzeiger) mit Yves.C.Ton-That, der sich als Regelexperte und Autor mehrerer Golfbücher einen Namen gemacht hat. Er kämpft an vorderster Front gegen diese negative Entwicklung. In einer von ihm durchgeführten Befragung aller Golfclub-Manager und Präsidenten der Schweiz, Deutschland und Österreich, teilten neun von zehn Rückmeldungen seine Meinung, dass in dieser Beziehung Handlungsbedarf besteht. "Die Verantwortlichen der Clubs sind hochsensibilisiert für dieses Thema. Es wird allgemein bedauert, dass die Etikette schleichend zerfällt. Ich habe niemanden gefunden, der sagt, dies sei kein Problem." sagt der  41-jährige Schweizer Regelexperte.

Diese negative Entwicklung  lässt Golfspieler, denen ein korrekter Umgang mit anderen Menschen wichtig ist, die Sportgeist und Fairness besitzen, keinesfalls unbeeindruckt. Das Spiel mit dem kleinen weissen Ball beruht nun einmal auf Ehrlichkeit (auch sich selbst gegenüber), es verlangt gegenseitigen Respekt, Disziplin und Einhaltung  aller festgeschriebenen Regeln: Werte, die allein den "Spirit of the Game" - den wahren Geist des Golfspiels ausmachen! 

"Langsames Spiel" - ein globales Problem

 "Das Problem mit dem langsamen Spiel ist global, damit kämpfen alle." meint Yves C.Ton-That und ergänzt u.a.: "Ein Grund ist, dass mit der Entwicklung zum Breitensport das Regel- und Etikettewissen (Etikette beherrschen),  nur ungenügend weitergegeben wird. Inzwischen gibt es Clubs, in denen alle Mitglieder neu sind in diesem Sport. Zudem glaube ich, dass in der heutigen Welt ein allgemeiner Rückgang von Ethik und Moral festzustellen ist. Es entspricht dem Zeitgeist: Jeder schaut vor allem auf sich selber."´

Mit dieser Aussage trifft er ins "Schwarze"! Wer kennt schon alle Golfregeln, die auf über 2oo Seiten definiert sind. und vor allem wer beherrscht sie?  Garantiert nicht diejenigen, die ihre Platzreife in einem "3-tägigen Schnellsiedekurs" irgendwo im Urlaub abgelegt haben. Vielleicht auch noch bei einem der unzähligen selbsternanten Pro's. Wenn man bedenkt, dass Golfer, die den Sport nach jahrelanger Praxis endlich beherrschen, Wochen, ja sogar Monate benötigt haben um die Platzreife zu bekommen. 

Wer sich ernsthaft mit dem Gedanken trägt, dieses schöne und interessante Spiel zu erlernen, der sollte sich unbedingt vor Augen halten, dass derartige Angebote und Versprechen, die Platzreife in wenigen Tagen zu erlangen, schlicht und einfach unseriös sind. Denn es geht ja nicht allein darum, zu wissen wie der Schläger gehalten wird - wie durch einen optimalen "Swing" der Ball zum "fliegen" kommt.... Mit einem Wort Golf ist nicht allein die Technik des Spiels. Es geht auch darum die Golf-Regeln und Etikette zu kennen und einzuhalten! 

Und gerade darauf sollte eigentlich von offizieller Seite, wesentlich mehr geachtet werden! Genauso, wäre es wichtig, dass Clubverantwortliche und Marshals entsprechend agieren, wenn Spieler in irgend einer Form die Etikette missachten - das entsprechende "Werkzeug" -die Regel 33-7- sieht es vor.

Hemmschwellen beseitigen

Golfplatzbetreiber, Clubmanager und Golfverbände, allen voran der DGV mit dem Präsidenten Hans Joachim Nothelfer, klagen über das angeblich stagnierende Interesse an Golf. Nothelfer verlangt daher Reformen, um es wieder anzukurbeln. Vor allem soll, wie er es formuliert "das Regularienwerk (....) sehr, sehr stark ausgeholzt werden" - er stellt aber auch "Vereinfachungen im Handicap-System" in Aussicht. Mit diesen Massnahmen will er die 25-40-jährigen, Berufseinsteiger und junge Familien für Golf interessieren.

Die eigentlichen Hemmschwellen sind jedoch keineswegs, wie behauptet wird, die Spiel- und Etikette-Regeln (*), oder der Dress-Code - auch nicht das elitäre, angestaubte Image, das Golf noch immer nachgesagt wird oder gar die Tradition des Spiels.

Für viele, die mit Golf liebäugeln und gerne damit anfangen sind die Kosten die Hemmschwelle, die sie davon abhält mit diesem Sport, der wie kaum ein anderer Körper, wie auch Geist auf Trab hält, zu beginnen. Bei anderen mag auch der Faktor "Zeit" eine Rolle spielen. Für einen Bruchteil der angepeilten Altergruppe sind es vielleicht die nach wie vor kursierenden Klischees (konservativ, Sport für Alte, dgl.), die eine Rolle spielen, dass Golf für sie uninteressant ist - während möglicherweise einige wenige auch vom "Jeans-Verbot" abgehalten werden!

Was nützt es also, wenn angebliche Hemmschwellen beseitigt, die "Regularien ausgeholzt", das Handicap-System vereinfacht und damit auch die Tradition des Spiels verändert wird - nur um den Golfeinstieg zu erleichtern. Es kann auch niemand so törricht sein zu glauben, dass ein Lockern der Bekleidungs-Etikette, die Erlaubnis künftig auch in Jeans Golf zu spielen, einen Massenandrang von Neu-Golfern auslöst!

Der Verlust von Werten

"Es entspricht wohl dem Zeitgeist, dass in unserer Welt ein allgemeiner Rückgang von Ethik und Moral festzustellen ist" sagt Yves C.Ton-That und mit dieser Aussage steht er sicherlich nicht alleine da.

In unserer modernen Gesellschaft besteht eine zunehmende "Ich-mache-was-ich-will"-Haltung. Immer mehr Menschen stellen sich über den Rest der Welt und scheren sich einen Deut darum, wie sehr sie mit ihrem Verhalten anecken und sich unbeliebt machen. 

Und das gilt auch für Golf: Man kann das Spiel zwar technisch erlernen, aber ohne  akzeptables Verhalten, angenehme Manieren wird man immer unangenehm auffallen und sich vor allem keine Freunde machen. Weder im richtigen Leben noch am Golfplatz!
Golf-Regeln:

Miguel Angel Jiménez -- Sein 21.Europaen Tour Sieg

Bei 21.Open d'España  die am vergangenen Wochenende (15.-18.Mai 2014)  bereits zum zweiten Mal am >Stadium Course< des  PGA Catalunya-Resorts in Girona, nahe der katalanischen Hauptstadt Barcelona, ausgetragen wurde – hat sich Miguel Angel Jiménez  selbst ein Denkmal gesetzt. „El Mechanic“  hat sich  damit als erster Ü50-Sieger auf dem Leaderbord der Europaen Tour eingetragen und einmal
mehr sehr eíndrucksvoll bewiesen, dass sein Rezept: „Gutes Essen, hervorragender spanischer Wein, seine geliebten Zigarren  und zwischendurch etwas Golf“ offenbar viel zu seinen sportlichen Erfolgen beiträgt"!


Par und Bogey am letzten Loch!

Es war ein bis zur letzten Minute spannungsgeladenes Finale: Miguel Angel Jiménez und der Belgier Thomas Peters lagen bis zuletzt gleichauf - kassierten beide am letzten Loch einen Bogey. Doch dann kam auch auch der Australier Richard Green im Stechen dazu, der mit Even Par sogar die beste Schlussrunde des Führungstrios (+1 Jiménez / +3 Pieters) spielte. Doch im Stechen hatte dann der Spanier die Nase vorne, beendete das erste Extraloch mit Par, während seine beiden Kontrahenten Green und Pieters mit einem Bogey vom Platz gingen. 


Miguel A.Jiménez machte sich (oder seiner jungen Frau) mit diesem 21.Sieg auf der Europaen Tour -übrigens seinem ersten bei der "Open d'España"- ein zusätzliches Hochzeitgeschenk! Nimmt er doch für diesen Sieg einen Scheck von 250.000 Euro mit nach Hause!

Mit diesem Playoff-Erfolg bei der im >Open de España<  konnte den nun 50 Jahre, 4 Monate und 20 Tage alte Andalusier, der nicht nur in seiner Heimat viele Fans hat, einmal mehr Golfgeschichte schreiben: Als ältestes Mitglied im europäischen Ryder-Cup-Team, welches vom  23. bis 28.September 2014 im hístorischen Gleneagles/Schottland gegen das Team der USA antritt. 

Seine "Verfolger" - Richard Green (Australien) und der Belgier Thomas Pieters landeten auf dem geteilten 2.Platz. Auch ihr Siegerscheck in Höhe von Eur 130.280 kann sich durchaus sehen lassen. 

Junge Golfer im greifen an

Besonders der 24-jährige Maximilian Kiefer (DE) zeigte einmal mehr seine  grosse Klasse. Mit einer 73er Finalrunde hielt er seine an den vorhergehenden Spieltagen erspielte Position. Mit dem 5 Platz, den er sich mit dem Schotten Rickie Ramsay  teilt,  erspielte er sein bestes Resultat in diesem Jahr.

Auch der Österreicher Bernd Wiesberger (28) bewies sein Talent. Er beendete die´"Open d'España" gemeinsam mit dem Spanier Sergio Garcia auf Position T38.

Leaderboard: http://www.europeantour.com/europeantour/season=2014/tournamentid=2014038/index.html

"Links-Course" - Die Natur als Golfplatzdesigner

Es gibt nur wenige Länder auf unserem Planeten in denen es keine Golfplätze gibt. Und in einigen gibt es  auch einen, oft sogar  mehrere "Links-Courses". So auch am südwestlichen Zipfel der Costa del Sol, dem europäischen Golfparadies!

Es ist  ein ausgesprochen herausfordernder Golfplatz mit einem interessanten Layout, dieser  >Alcaidesa-Links<. Etliche blinde Löcher und stark geneigte Fairways lassen den Ball meist nicht dort zur Ruhe kommen, wohin der Golfer in gespielt hat. Von den Spielbahnen bieten sich -man möchte fast meinen zum Ausgleich für spieltechnische Unbill- traumhafte Ausblicke auf das Rifgebirge entlang Marokko's  Mittelmeerküste, auch zur spanischen Enklave am afrikanischen Kontinent - Ceuta . Und nicht zuletzt auf den imposanten Felsen von Gibraltar. 

Alcaidesa-Links
Die 18 Bahnen des >Alcaidesa Links< führen zwar entlang der Mittelmeeresküste, doch ein "Links-Course" im klassischen Sinn, das ist er nicht: Dafür fehlt vor allem die karge Dünenlandschaft, mit sandigem Boden, steifes Rough, borstiger Ginster und manchmal auch der unberechenbare Wind -der aber den meisten Golfern am wenigsten abgeht. Nicht zu vergessen auf die kleinen aber  tiefen Topfbunker. Aber gerade das sind die Hauptmerkmale der echten "True-Links" in Schottland!  Trotz dieser fehlenden "Links-Attribute"  ist es der Platz  allemal Wert gespielt zu werden  und sei es nur wegen seiner einzigartigen Lage am Endes des europäischen Kontinents.

Was bedeutet "Links-Course"?  

Wird "Otto-Normal-Golfer" gefragt, warum ein Links-Course so heisst, herrscht meist ratloses Schweigen. Ganz schlaue Golfer vermuten, dass er deshalb so genannt wird, weil die Spielbahnen eben "links herum" angelegt sind!

Andere sind der festen Überzeugung, dass bei einem "Links-Course" die Spielbahnen der Meeresküste entlang aufgefädelt sind, wie die Perlen einer Kette: Also miteinander "verlinkt" sind. Eigentlich einleuchtend – aber leider falsch!


Mit „Links“ ist  in diesem Fall auch nicht das Gegenteil von „Rechts“ gemeint.

Möglicherweise kommt „Links“ von dem Wort „hlink“, womit die alten Schotten dürr oder unfruchtbar meinten. Könnte aber auch sein, dass das „Links“ vor dem „Course“ etwas mit „to link“ zu tun hat und das wiederum bedeutet „verbinden“.

Gefürchtete Hindernisse vom Abschlag bis zum Grün

Im Schottland des 16. Jahrhunderts  wurden Golfplätze, auf sogenannten „Links-Land“, das zwischen Meer und fruchtbaren Ackerland liegt, angelegt – so gesehen auf unfruchtbarer, baumloser  Dünenlandschaft mit salzhaltigem Sandboden, kümmerlichem, borstigem Graswuchs, anspruchsloser Vegetation.

Dieser karge, von Wind und See gepeitschte Streifen Land konnte weder als Weideplatz, noch als Ackerland  genutzt werden -  als Golfplatz  aber allemal!

Das Layout der „Links-Plätze“ folgt der Natur – so machen unzählige natürliche Schikanen Golfern das Leben schwer: Kleine Wasserläufe, von hohen Dünen verdeckte Grüns,  struppige Rough’s, steifes Riedgras und Ginster, die einiges an Geschick, Mut und Kreativität erfordern,  um ins Spiel zu kommen.


Die Fairways der Links-Plätze sind eingebettet in spärlich bewachsene Dünenlandschaft, Böiger Wind pfeift um die Ohren. Der harte Sandboden  macht die  welligen Fairways unberechenbar und pfeilschnell - da wird der einfachste Schlag zur unlösbaren Aufgabe, die nur mit Strategie und angepasstem Spiel zu bewältigen ist: Etwa das von den heimischen Golfern praktizierte „Ground Game“ -  bei dem der Ball flach über die Bodenwellen getrieben wird. Kleine, abgrundtiefen Topfbunker, mit dicken Holzbohlen abgestützt – sind selbst von Profis gefürchtete Hindernisse.


Harte, pfeilschnelle  Grüns…., machen direktes Anspiel unmöglich – soll der Ball nicht auf der anderen Seite wieder davon rollen. „Lob‘s“ zur Annäherung sind die falsche Strategie.  Einzig zielführend: Ein „Bump and Run“! Durch den der Ball noch am Fairway aufspringt und auf‘s Grün rollt. Doch wer  von uns Continental-Golfern hat diesen Schlag drauf?  Wird er doch auf normalen Plätzen kaum benötigt.

Allerdings, "Links"-Plätze haben so manchem anderen Platz, im Landesinneren,  etwas voraus: Sie sind bei jeder Witterung problemlos bespielbar. Der karge Sandboden drainiert rasch Nässe, so entsteht weder Matsch noch Schlamm. In Küstennähe ist auchFrost sehr selten und zudem übersteht Linksland problemlos auch extreme Trockenheitsperioden. 

 „Links“ ist nicht immer „Links“

Weltweit gibt es 35.000 Golfplätze – doch nur etwa 245 davon sind „True-Links“ oder „Classic-Links“! Die auf authentischen Linksland und dem traditionellem Routing entsprechend angelegt sind: Die ersten 9 Löcher  verlaufen entlang der Küste („out“) - die zweiten 9  führen parallel dazu, mehr im Landesinneren, wieder zurück zum Clubhaus führen („in“).

Es gibt  aber auch „True-Links“ bei denen einige Löcher im Landesinneren angelegt wurden: Etwa der 1886 gegründete „Royal Lytham  St. Annes“.  Einer der ältesten Golf-Plätze der Welt „Gentlemen Golfers of Leith“ (erstmals urkundlich erwähnt 1552) - jetzt bekannt als „The Honourable Company of Edinburgh Golfers“ - entstand auf den „Leith-Links“ nahe Edinburgh. Obwohl ein typischer „Links“ muss man sich die Sicht auf’s Meer an manchen Löchern dazu denken.
Royal Lytham St.Annes - Links/Schottland
Wie erwähnt: Nicht jeder Küstenplatz ein „Links-Platz “. Etwa der weltberühmte „Pebble Beach Golf Links“ in Monterey / Kalifornien: Er gehört zweifelsfrei zu einem der schönsten Plätze der Welt – doch die steile Pazific-Küste allein macht ihn noch lange nicht zu einem „True-Links“– dazu fehlt ihm  eindeutig die Naturbelassenheit, sandiger Boden, karge Vegetation – nicht zuletzt auch der allgegenwärtige Wind! 

Kein Wind, kein Golf


Golfer, enthusiastische Golfer (auch wenn sie normalerweise nur bei schönen Wetter den Schläger schwingen), die einmal den "Kampf gegen die Natur" aufnehmen, sich auf's klassische Links Golfspiel einlassen, einmal einen echten, "Links-Course" in seiner puren, ursprünglichen Form bezwingen - werden sich wie bei den >Britisch Open< fühlen. Sie werden wie die Elite der Golfer gegen den Platz, die Elemente und nicht zuletzt gegen sich selbst kämpfen - immer in der Hoffnung, dass es gelingt!

Video British Open 2013 Muirfield-Links: http://youtu.be/GtNmV8LDFHk

Golf-Hochzeit: Miguel Angel Jiménez…. „Ja ich will!“

 Nun ist er zum dritten Mal im Hafen der Ehe gelandet: Miguel Ángel Jiménez

der ausgesprochen  sympathische  spanische Profigolfer hat am vergangenen Samstag (08.05.) seine blonde Lebensgefährtin, die Österreicherin Susanne Styblo - Mitglied im GC Bad Waltersdorf/Stmk und mit Hcp.9,3 selbst eine ausgezeichnete Golferin, zum Traualtar geführt.


Bei traumhaften "Costa de Sol" - Wetter gaben sich die beiden, am grünen Rasen seiner im Vorjahr eröffneten  "Jiménez-Golfakademie" - die Braut in einem sehr eleganten schulterfreien Kleid aus weisser Spitze und langer Schleppe,
Miguel und Susanne                                                   Getty Images
der Bräutigam in einem mitternachtsblauen  Hochzeits-anzug  - das Ja-Wort. 


Mit dabei nur die engste Familie, darunter seine beiden Söhne Miguel Ángel (geboren 1995) und Victor (geboren 1999) aus seiner 1991 geschlossenen Ehe mit Monserrat Bravo Ramirez. Aber auch einige gute Freunde des Paares, wie der Kapitän des Europäischen Rydercup-Teams von 2012 und Gewinner des Masters 1994 und 1999.
José María Olazábal.

Lebemann und Autofreak

„El Mecanico“  wie der 50-jährige gelernte Mechaniker und Klasse-Golfer mit der rötlichen Lockenmähne, vor allem auch wegen seiner Vorliebe für schnelle Autos, von denen er etliche in seiner Garage stehen hat, von Freunden und Fans genannt wird. Besonders gerne schraubt er aber an seinem feuerroten Ferrari, seinem Lieblingsspielzeug, selbst herum. Kein Wunder also, dass auch seine junge Frau in einem Rolls Royce Oldtimer aus seiner Sammlung, zum Ort der Trauung gefahren wurde.

Miguel-Susanne                                    Getty-Images
Doch für  Miguel A. Jiménez,  den unkonventionellen und äusserst beliebten Golfer, mit seinem aggresssiven Golfstil, scheint ganz offensichtlich Golf nicht das allein Selig machende in seinem Leben zu sein. Er ist ein Lebemann: Liebt die schweren Rotweine seiner spanischen Heimat und selbst am Golfplatz trifft man ihn kaum einmal ohne seiner geliebten  >Siglo VI< -Cohiba-Zigarre. Kein Wunder also wenn der US-Fernsehsender ESPN – (Entertainment and Sports Programming Network) es kürzlich auf den Punkt brachte: "Jiménez ist 50, sieht aus wie 60 und schwingt wie 20“!

Statt „The Players“  -  in den Hafen der Ehe

Miguel A. Jiménez, derzeit die Nummer 32 der Weltrangliste hat -golferisch gesehen- ein einzigartiges Frühjahr hinter sich. Beendete mit einem sensationellen vierten Platz das Turnier der Turniere: >The Masters< in Augusta.  Seine Hochzeit  hatte  aber offenbar Priorität! Daher hat er seine Teilnahme am prestigeträchtigem >The Player<, das vom 08. – 11.Mai 2014 im TPC Sawgrass in Ponte Vedra Beach, Florida stattfindet und mit einer Gewinnsumme von 1,8000,000 US-Dollar ausgestattet ist, abgesagt  Und damit vermutlich auf eine Menge Geld verzichtet.

Wenn das nicht Liebe ist!?

www.miguelangeljimenez.es/en/