Golf: Der >Mulligan< Retter in der Not

Wieder einmal erst knapp vor der Tee-Time am Golfplatz angekommen, im Laufschritt zum Abschlag, ohne richtig aufgewärmt zu sein, den Ball auf’s Tee, ansprechen, ausholen und….. mit einem weiten Bogen geht der erste ‘Schuss’, wie schon so oft, daneben. Landet statt am Fairway irgendwo rechts oder links in der Pampa. Macht nichts, dann spiele ich eben einen ‘Mulligan’ denkt sich bei so einem Missgeschick so mancher Golfer! 

Ein Mulligan? Golfneulinge, oder diejenigen, denen das Golfvokabular fremd ist und den Ausdruck zum ersten Mal hören,schauen verwundert und fragen sich: „Ein Mulligan, was mag das wohl sein?“ 

Gans einfach: Wer seinen  Abschlag verpatzt, wenn er vielleicht zu kurz geraten ist, oder der Ball irgendwso rechts oder links fernab vom Fairway landet, dann .....!   
ja dann bedeutet das für gestandene Golfspieler  die straflose Wiederholung eines Fehlschlages am ersten Abschlag und das nennen Golfspieler "Mulligan". 

Doch dieser Mulligan soll normalerweise lediglich beim ersten Abschlag in Anspruch genommen werden und nicht bei den Abschlägen an folgenden Löchern. 


Ein verpatzer Abschlag 

Der Mulligan ist  also genaugenommen eine Erleichterung, die es eigentlich gar nicht gibt. Zumindest steht nichts darüberin der ‘Golf-Bibel’, sprich dem offiziellem Regelwerk der
Golfer. Daher gibt es genau genommen auch keinen Mulligan. Weder am ersten Loch, noch auf den anderen siebzehn Löchern! Das bedeutet wiederum, dass
bei Turnieren, beim Matchplay oder bei anderen Spielen, bei denen gegeneinander um den Sieg gekämpft wird, der Mulligan nicht angewendet werden darf – ergo existiert er offiziell gar nicht.

Privatvereinbarung
Der Mulligan ist eine reine Sondervereinbarung zwischen Golffreunden. Und das wiederum lediglich bei Privaten oder Hobbyturnieren. Oder aber auch bei einer lockeren Trainingsrunde. Hat ein Spieler am ersten Loch seinen Abschlag ins ‘Out’ geschossen,oder der Ball schafft es nur wenige Meter über den Abschlag hinaus, was ja auch vorkommen kann, so darf er sein Missgeschick einmalig durch Inanspruchnahme eines Mulligans ausgleichen, indem er seinen Ball nochmals auf das Tee setzt und abschlägt.

Wer hat’s erfunden?
 
Nein, es waren nicht die Schweizer, die haben ‘Ricola’ erfunden. Aber auch das köstliche Käse-Fondue. Obwohl die Franzosen steif und fest behaupten,  die eigentlichen Urheber dieses  leckeren Käse-Gerichtes zu sein.  Also, wenn nicht einer von den insgesamt 85.758 Golf spielenden Schweizern den Mulligan erfunden hat (aber dann würde vermutlich der Mulligan nicht Mulligan sondern vielleicht ‘Retterli’ oder so ähnlich heissen), wer war es dann?  

Die einen sind der Meinung, dass der Mulligan in den frühen zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts von dem kanadischen Hotelier David Mulligan ‘erfunden’
wurde, der auch ein begeisterte Golfer war. Er, so wird erzählt, wiederholte einmal auf einer Trainingsrunde mit Freunden seinen verpatzten Abschlag am
ersten Loch, mit dem Hinweis, dass dies ein ‘Korrekturschlag’ sei. 7
Der Mulligan war geboren! 

Ob’s stimmt? Denn es gibt noch andere Geschichte. Diese bei Golfern so beliebte Regelung, einen missglückten ersten Abschlag ungestraft zu wiederholen, wurde von einem gewissen Ferguson O’Shaugnessy Mulligan, der angeblich irischer Herkunft war, bereits in der Frühzeit des Golfspiels eingeführt.

Egal wie, Tatsache ist, der Mulligan hat sehr rasch seinen Siegeszug um die Golf-Welt angetreten und ist auf allen Golfplätzen von Alaska bis Zimbabwe zu Hause!
Es gibt kaum einen Golfspieler aber auch keine Golferin, egal welches Handicap er oder sie hat, der oder die den Mulligan nicht gern in Anspruch nimmt. Und im Laufe der Zeit hat er sich sogar
zum ‘Wander-Mulligan’ gemausert. Also vereinbaren die Spieler,die gemeinsam auf die Runde gehen, dass der Mulligan bei den ersten neun Löchern in Anspruch genommen werden kann, sollte ein Abschlag daneben gehen.  Doch manchmal wandert der Mulligan auch über die ganze Golfrunde mit. So kann jeder Spieler wann immer ein Abschlag nicht geglückt ist, straffrei nochmals einmal den Ball auf’s Tee setzen, ansprechen, ausholen, schlagen und hoffen, dass die kleine weiße Kugel diesmal den Fairway erreicht.

Sollte dann aber auch dieser zweite Schlag misslingen und der Ball wieder zwischen Büschen, hinter Bäumen verschinden oder gar im Wasser landen, dann, ja dann, Mulligan hin oder her, tritt  eben die Regel 27-1 in Kraft. Und die besagt eindeutig: «Der Spieler muss einen neuen Ball und diesmal mit einem Strafschlag ins Spiel bringen!» 


Zumindest steht nichts darüber in der ‘Golf-Bibel’, dem offiziellem Regelwerk der Golfer. Daher existiert genau genommen auch kein >Mulligan<.Weder am ersten Loch, aber auch nicht an den restlichen siebzehn Löchern! Das bedeutet daher, dass auch bei Golf-Turnieren, bei einem Matchplay oder anderen Spielen, bei denen Golfer gegeneinander um den Sieg kämpfen, ein Mulligan nicht angewendet werden darf.  Ergo: Existiert der  >Mulligan< offiziell auch gar nicht.

Eine  rein private Vereinbarung

Der Mulligan ist also eine reine Sondervereinbarung zwischen Golffreunden. Und das wiederrum lediglich bei Hobby- oder Privatturnieren. Oder aber auch bei einer lockeren Trainingsrunde.

Hat ein Spieler am ersten Loch seinen Abschlag ins ‘Out’ geschossen,oder der Ball schafft es nur wenige Meter über den Abschlag hinaus, was ja auch vorkommen kann, so darf er sein Missgeschick einmalig durch Inanspruchnahme eines Mulligans ausgleichen, indem er seinen Ball nochmals auf das Tee setzt und abschlägt.

Wer hat’s erfunden? Nein, es waren nicht die Schweizer, die haben ‘Ricola’ erfunden. Aber auch das köstliche Käse-Fondue.Obwohl ja die Franzosen steif und fest behaupten, die eigentlichen Urheber dieses leckeren Gerichtes zu sein. 

Also, wenn nicht einer von den insgesamt 85.758 Golf spielenden Schweizern den Mulligan erfunden hat (aber dann würde vermutlich der Mulligan nicht Mulligan sondern vielleicht ‘Retterli’ oder so ähnlich heissen), wer war es dann?

Die einen sind der Meinung, dass der Mulligan in den frühen zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts von dem kanadischen Hotelier David Mulligan ‘erfunden’ wurde, der - wie behauptet wird -ein begeisterter Golfer war. Er, so wird erzählt, wiederholte einmal auf einer Trainingsrunde mit Freunden seinen verpatzten Abschlag am ersten Loch, mit dem Hinweis, dass dies ein ‘Korrekturschlag’ sei.

Der Mulligan war geboren!

Ob’s stimmt? Denn es gibt noch eine andere Geschichte:  Diese bei Golfern so beliebte Regelung, einen missglückten ersten Abschlag ungestraft zu wiederholen, wurde von einem gewissen Ferguson O’Shaugnessy Mulligan, der angeblich irischer Herkunft war, bereits in der Frühzeit des Golfspiels eingeführt.

Egal wie, Tatsache ist, der Mulligan hat sehr rasch seinen Siegeszug um die Golf-Welt angetreten. Er ist auf allen Golfplätzen von Alaska bis Zimbabwe zu Hause! Es gibt kaum einen Golfspieler, aber auch keine Golferin, egal welches Handicap er oder sie hat, der oder die den Mulligan nicht gern in Anspruch nimmt.

Und im Laufe der Zeit hat er sich dann sogar zum ‘Wander-Mulligan’ gemausert: Daher vereinbaren  Spieler,die gemeinsam auf die Runde gehen, dass der Mulligan bei den ersten neun Löchern in Anspruch genommen werden kann, sollte ein Abschlag daneben gehen. 

Doch nicht so selten wandert der Mulligan auch über die ganze Golfrunde mit. So kann jeder Spieler wann immer ein Abschlag nicht geglückt ist, straffrei nochmals einmal den Ball auf’s Tee setzen, ansprechen, ausholen, schlagen und hoffen, dass die kleine weiße Kugel diesmal den Fairway erreicht.

Sollte dann aber auch dieser zweite Schlag misslingen und der Ball sich wieder zwischen Büschen verkriechen, hinter Bäumen verschwinden oder gar im Wasser landen, dann, ja dann, Mulligan hin oder her, tritt eben die Regel 27-1 in Kraft. Und die besagt eindeutig: «Der Spieler muss einen neuen Ball und diesmal mit einem Strafschlag ins Spiel bringen!»