GOLF: Der lange Weg der kleinen, weissen Kugel.....

Er ist relativ  klein, kugelrund, meist weiss.... es gibt ihn aber auch in Pink, manchmal Hellblau, sogar Mintgrün, nicht selten auch gelb wie eine reife Zitrone. Ja selbst in Schwarz wird er dann und wann gesichtet. Er hat einen Durchmesser von mindestens 42,67 Millimeter - er wiegt maximal 53,93 Gramm und..... seine Oberfläche zieren unzählige kleine Dellen, die im Fachjargon "Dimples" genannt werden.

Sie haben richtig geraten!: 

Es ist der Golfball!

Es war ein langer Weg 

Wann, wo und wie Golfbälle entstanden sind, darüber streiten sich bis heute Historiker und  Besserwisser. Es muss wohl irgendwann zu Beginn des 17. Jahrunderts gewesen sein, als die von  den "Ur-Golfern" verwendeten, geschnitzten Holzkugeln durch den "Feathery" ersetzt wurden: Es war ein harter, robuster Ball, diese mit irgendwelchen Federvieh-Federn gefüllte Lederkugel.

Doch offensichtlich war der "Golfball" wie geschaffen für die Linksplätze Schottlands.

Das beweist ein Superdrive von 361 Yards: Er ist dem Golfer Isaac Samuel Messieux, einem Schweizer, im Jahr 1836 auf dem >St.Andrews Old< gelungen - er schrieb damit jedenfalls Golfgeschichte. Wenn ich richtig gerechnet habe, sind dass 330,1 Meter - eine wirklich beachtliche Länge, wenn man bedenkt mit welchem "Besteck"  zur damaligen Zeit Golf gespielt wurde!

Eine recht aufwendige Herstellung, dadurch bedingt - extrem hohe Kosten, sie haben schlussendlich dazu beigetragen, dass der "Feathery"  Mitte des 19. Jahrhunderts endgültig von den Golfpätzen verschwand.

1848 wurde er durch den Guttapercha Ball abgelöst. Hergestellt aus  der zähen Masse getrockneter kautschukähnlicher Milch des in Malaysia heimischen Guta-Perchabaumes.  Die der aus Dundee (Schottland) stammende James Patterson -ein fanatischer Golfer-  eher zufällig entdeckte.  Der daraus gefertigte Golfball flog um einiges weiter als sein Vorgänger. Vor allem konnte er wesentlich einfacher, vor allem billiger hergestellt werden. Die Zahl der Firmen, die den "Gutty" produzierten stieg - Metallformen steigerten zusätzlich die Produktion und garantierten perfekt gerundete Bälle mit glatter Oberfläche. Allerdings erkannten die Spieler rasch, dass die Flugbahn der Bälle kontrollierbarer wurde, je mehr Kratzer und Dellen die Bälle bekamen - ergo wurde diese den Bällen händisch verpasst. Nach gut zwanzig weiteren Jahren dominierten  "Guttys" mit ausgeklügelter Oberflächenstruktur, die eine bessere Aerodynamik garantierten, die Golfplätze.

Der Haskell-Ball erobert die Golfwelt  

Die Entwicklung blieb nicht stehen: Zu Beginn des 20.Jahrhunderts brachte die B.F.Goodrich Rubber Company aus Akron/Ohio den von Coburn Haskell aus Cleveland erfundenen >Haskell-Ball< auf den Golfmarkt. Er hatte eine Guttapercha-Haut, einen mit Draht umwickelten Gummikern und flog 18 Meter weiter.....  daher fand er schnell Liebhaber. Wohl auch deshalb, weil Alexander "Sandy" Herd  im Jahr 1902 bei den British Open in Hoylake 72 Loch mit ein und demselben "Haskell" spielte, dabei die Golflegenden Harry Verdon und James Braid auf die Plätze verwies.

Am 11.September 1906 liess der Engländer William Taylor seinen gemeinsam mit Bertram Work entwickelten Golfball mit Dimpel-Oberfläche patentieren - es war wohl die zukunftswseisendste Erfindung des 20.Jahrhunderts.  >Spalding USA< erwarb die Patent-Rechte und produzierte ab 1909 "Dimple-Bälle".Als der Patenschutz 1920 endete, bekam Spalding - der Mitte der 30er Jahre bis zu 900 Dutzend  Bälle pro Tag produzierte- Konkurrenz durch  Dunlop, Slazenger, Wilson etc. die noch heute am Markt mitmischen.

Es war eine rasante Entwicklung

Sie schritt immer weiter voran, die Entwicklung des Golfballs ....! 1931 wurde Gewicht und Grösse der Golfbälle durch die USGA (United States Golf Assosiation) regelmentiert. Angeblich um das Niveau des Golfspiels nicht durch die Ballproduzenten beeinflussen zu lassen. Bälle  sollten -bei Turnieren- nicht mehr als 1,55 Unzen wiegen - der Durchmesser durfte nicht kleiner als 1,68 Inch sein.
Da aber englische Golfer auf ihren "Links" andere Voraussetzungen haben, die Bälle andere Flugeigenschaften brauchen, wurde im Jahr 1932 zwischen der "Royal & Ancient Golf Association" und der "USGA" ein Kompromiss vereinbart: Seitdem wiegen die Golfbälle, die wir spielen maximal 1,62 Unzen (exakt 45,962275 gr)  der Mindestdurchmesser ist mit 1,68 Inch (42,67mm) festgeschrieben. Bälle in Übergrösse sind erlaubt: Sie haben eine niedere Spin-Rate, garantieren eine geradere Flugbahn - also machen kaum einen Slice (nach rechts) oder Hook (links), haben allerdings weniger Auftrieb und Weite.

Nachdem es bereits zu Beginn des 20.Jahrhundert die "Inverted-Dimple-Balls" gab, die den Golfbällen wie wir sie heute verwenden, sehr ähnlich waren.






Ab 1940 begann endgültig das Zeitalter der >Dimples<: Hunderte dieser kleinen Delen -zu einem Muster angeordnet- zieren seitdem die Aussenhaut des Golfballs.  Sie bringen ihn nach dem Schlag in Rotation -tragen zur nötigen Richtungsstabilität bei und veringern den Druckwiderstand um rund die Hälfte. - daher fliegt er (je nach Schlagtechnik und Können des Golfers)  etwa viermal weiter. als ein glatter Ball (ohne Dimples).

Die unzähligen Hersteller von Golfbällen  verwenden auch heute noch alle Energie darauf, um Golfbälle zu optimieren und weiter zu entwickeln. Allerdings gibt es  bestimmte Regeln, die  sowohl durch die R&A , wie die USGA genauest kontrolliert werden, damit vor allem im Profibereich Wettbewerbsgleichheit herscht.

Eine verwirrende Auswahl 

Golfern wie Du und ich  gelingt es kaum qualitative Unterschiede bei Golfbällen festzustellen. Daher geben wir uns  häufig  mit "Findlingen" oder  Lake-Balls zufrieden..... Vom Preis her mag es ja günstiger sein, ist aber nicht unbedingt der richtige Weg um das Spiel zu verbessern?  Mit zunehmender Spielstärke bemerkt jeder Golfer, dass der Ball sehr wohl einen Einfluss auf den Score hat. Nicht umsonst stellen Single-Handicaper und Profis   besondere Ansprüche an den Ball - "Second-Hand-Kugeln machen ihnen jedenfalls keine Freude! 

Doch welcher Ball ist denn nun der Richtige? Welcher Ball passt zur jeweiligen Spielstärke des Golfers? Denn das Angebot ist mittlerweile unüberschaubar: 
1-Piece-Ball Er wird überwiegend nur als Driving-Range-Ball verwendet und dieser hat auf der Golfrunde nichts verloren. 
2-Piece-Ball   Der sehr  haltbare Distanz-Ball kam schon 1968 in den Handel und ist aus zwei unterschiedlichen Materialien gefertigt: Der feste Kern meist aus Kunstoff mit einer dicken, sehr robusten "Surlyn"-Haut. Speziell Amateurgolfer aller Spielstärken bevorzugen diesen Golfball, vor allem weil er einen annehmbaren Preis hat. 
3-Piece-Ball  Den ursprünglichen 3-Piece-Ball - seine "Seele" bestand aus einer mit Gummiband fest umwickelten Kunststoffkugel, der von einer starken "Surlyn"-Haut ummantelt war - spielen Amateurgolfer seit Jahren nicht mehr. Auch Professionals haben den Ball letztmals im Jahr 2000 benützt. Allerdings sind neue 3-Piece-Bälle in 2 verschiedenen Ausführungen bereits am Markt:Eine Dual-Kern aus zwei verschiedenen Kunstharzen, der in einer harten, robusten Schale aus "Surlyn" steckt.
Multi Layer-Ball Er ist genaugenommen ein 4-Piece-Ball und die Weiterentwicklung des 3-Piece-Balls. Zwar steckt die Multi-Layer-Technologie noch in der Entwicklungsphase, doch Fachleute bezeichnen diesen Ball schon jetzt als einen Meilenstein der Golfballentwicklung! Beim Multi-Layer-Ball ist der Kern aus zwei unterschiedlichen Kunstharzen umgeben von einer Pufferschichtg aus Hartgummi und geschützt durch eine dünne Schale aus weichem Balata-Gummi. Allerdings sind diese Bälle nur im absoluten Hochpreis-Segment erhältlich 

Die High-Quality-Golfbälle  von Titleist -dem absoluten Branchen-Leader- dominieren neben Callaway, TaylorMade, Srixon, Strata  und Nike die Golfprofessional-Szene. Sie werden  aber auch von Single-Handicapern bevorzugt. Haben daher  ihren (hohen) Preis! 
Golfbälle von Ben Hogan, Bridgeston, Maxfli, Pinnacle  Top-Flite und wie sie alle heissen: Sie  sind durchaus zu empfehlen -  pro Ball legt man dafür bis zu 5.-- Euro auf den Tisch. Weder Mittelklassespieler, schon gar nicht Golf-Neulinge können diese Golfbälle als qualitativ schlechter einstufen, als die Top-Golf-Bälle.   Das gleiche gilt auch für Dunlop- Precept- oder Wilson-Golfbälle.

 
Es ist mittlerweile zu einem Milliarden Geschäft geworden, das Geschäft mit der kleinen weissen Kugel!  Der Golfball ist, betrachtet man es genauer, ein Verbrauchsgegenstand, der oft nur einige Löcher gespielt wird, weil er entweder "baden" geht, sich irgenwo im  Rough,Gebüsch oder in einem Mauseloch verkriecht und nicht mehr gefunden wird.
Die Unternehmen, die den Golfballmarkt beherrschen, sie  schweigen beharrlich über die Menge die  Tag für Tag, Monat für Monat, Jahr für Jahr  an Golfbällen produziert und verkauft wird.

Ein profitables Geschäft

Geht man einmal davon aus, dass jeder von den 60 Millionen Golfern die weltweit die Schläger schwingen, nur 40 Golfbälle jährlich benötigt, würde das nach Adam Riese bedeuten, dass an die 2,4 Milliarden Golfbälle  im Umlauf sind - die unzähligen, die noch nicht an den Golfer, die Golferin gebracht wurden, nicht mit gerechnet ! Eine unglaubliche Zahl. Multipliziert man sie dann dem Preis  eines  Golfballs im mittleren Segment ....? Es ist ein ganz nettes "Sümmchen",  das dabei herauskommt - rechnen Sie doch einfach  einmal nach!

Die Alternative

Wer also auf gute Bälle Wert legt, Ansprüche an Schlag-Feeling und Weite stellt, der braucht in Zukunft nicht mehr so tief in den Geldbeutel zu greifen, denn.....

Zwei findige Münchner haben  das Golfball-Business unter die Lupe genommen und sind dabei es zu Revolutionieren! Denn Qualitäts-Golfbälle können durchaus auch einen fairen Preis haben: Wenn der Zwischenhandel   -der ja ordentlich "mitnascht", nicht selten vier- bis fünfache Preisäufschläge lukriert-  ausgeschaltet wird: 



Der >Vice Golfball<  wurde geboren!  

Das Konzept:

* >Vice< -Golfbälle  sie stehen qualitativ hinter Premium Marken um nichts zurück;

* >Vice< bietet, statt zehn verschiedener Modelle, jeweils nur das Beste einzelner Kategorien an; 

 * >Vice< Golfbälle kommen von der Produktion  auf dem schnellsten Weg  direkt auf Ihr Tee!

*  >Vice< vermeidet dadurch unnötig  hohe Kosten, die der traditionelle Einzelhandel hat.

Das Ergebnis:

>Vice< GGolfdbälle sind ausgesprochen gute Golfbälle in  einer Top-Qualität, wie Fachleute bescheinigen. In einem  ansprechenden, stylischen Design. Die sich vor allem aber genau so gut spielen lassen und ebenso weit fliegen wie Golf- Bälle, die sie bisher spielten. Und.... sie kommen auf direktem Weg zu Ihnen nach Hause.>Vice< Golfbälle bekommen sie zu wirklich unschlagbaren Preisen:

 "Denn Golfbälle sollten doch  eigentlich nicht mehr kosten,  als die Drinks nach  Ihrer Golf-Runde!?"