>Marbella Club Golf Resort & Spa< 'Eine Legende ist 60"

60 Jahre.... und kein bisschen leise... so könnte man Curd Jürgens Chanson aus den 70ern abwandeln und dem Marbella Club Hotel  zu seinem 60jährigen Bestehen  ins Album schreiben.

Es soll, wie man hört, ein rauschendes Fest -wohl gepaart mit einer Portion Nostalgie- gewesen sein, dass zum Anlass des 60jährigen "Geburtstages" des >Marbella Club Hotel< am attraktiven Strand, nahe Nagüeles, kürzlich stattfand.Bei dem die zahlreichen, geladenen Freunde und Kunden einmal mehr die Champagnerkorken knallen ließen. Es war eine Feier bei der nichts dem Zufall überlassen wurde und bis ins kleinste Detail geplant. Genau betrachtet  war es aber eine Hommage an Prinz Alfonso von Hohenlohe-Langenburg (*1924 / † 2003) dem Gründer dieser legendären Luxus-Herberge!


Brigitte Bardot, Gunther Sachs, Alfonso Hohenlohe.
Brigitte Bardot  Gunther Sachs  Prinz Alfonso Hohenlohe
Ihm hat nicht nur Marbella , sondern die gesamte Costa del Sol viel zu verdanken: Er war es, der mit seinen Visionen diesen, auch heute noch idyllischen Fleck Erde entlang der Küste in Spaniens Süden, entdeckt und dort das bekannte Marbella Club Hotel - auch heute noch ein Synonym für Luxus, Exclusivität und Qualität -  im Jahr 1954 gründete. Er war  einer der Verantwortlichen dafür, dass sich in dem damals noch sehr beschaulichen Fischerdorf Marbella,


in dem nicht einmal 10.000 Einheimische wohnten, schnell der Internationale Jet Set, VIP'S, Stars und Starlets, natürlich auch  unzählige Adabei's, wie zu Hause fühlten. Sich neben dem Hoch- auch der Geldadel gegenseitig die Klinken in die Hand gaben. 


Nicht zuletzt, als sich in den 70ern, sogar die arabische Königsfamilie ebenfalls im Gebiet von  "La Milla de Oro" ansiedelte: König Fahd von Saudi-Arabien  ließ an dieser einzigartigen Lage seine Sommerresidenz, die im Stil und Grösse dem Weissen Haus in Washington nachempfunden ist, erbauen - samt der sich  in unmittelbarer Nähe befindlichen  kleinen, weissen Moschee! 

Marbellas >Goldene Meile<


Es ist wohl eine  der bekanntesten Gegenden rund um Marbella, liegen doch hier unzählige der luxuriösen Villen und Anwesen mit herrlich bepflanzten Gärten in denen die Bismarcks, Rothschilds, Thurn und Taxis, Goldsmith, de Mora y Aragòn und Thyssen-Bornemisza und viele andere betuchte Zeitgenossen residieren. Genauso wie dort auch stilvolle Apartmentanlagen  wie etwa "Camoja", "Sierra Blanca" oder auch "Las Lomas del Marbella Club", zu finden sind. 


Die >Goldene Meile<, der Name wurde in den frühen 80er Jahren vom Deutschen Sänger und Entertainer Roy Boston geprägt, der sich später erfolgreich als Bauherr betätigte: Von ihm stammt u.a. der nahe am Strand Playa Fontanilla liegende, prämierte Wohnkomplex Alhambra del Mar. 

Das Gebiet der prestigeträchtigen "Goldenen Meile", war jedoch damals, als kaum Fremde, schon gar keine Touristen in Sicht waren,  nur über einen sandigen Karrenweg 
erreichbar. Auto gab es so gut wie keine - Pferde und Esel


waren die Transportmittel zu dieser Zeit. Heute wird "La Mila de Oro" von der 4-spurigen Staats-Strasse durchzogen: Die >Avenida Bulevar Príncipe Alfonso de Hohenlohe<, wie sie offiziell heisst, erstreckt sich vom "Kupferturm" nahe dem Palacio de Congresos in westliche Richtung - endet nach ca 5 Kilometern am Rio Verde - direkt vor Puerto Banús, dem elitären Yachthafen von Marbella und Nueva Andalucia. Es reicht hinauf bis zum Fuss des "La Concha" - Marbella's Hausberg, der für das einzigartige Mikroklima das hier das ganze Jahr über herrscht, verantwortlich ist. Und geht hinunter zum Meer mit seinem breiten Sandstrand und dem neu angelegten Paseo, der kurz vor Marbella beginnt und in San Pedro de Alcántara endet. 

Es war vor allem die günstige Lage, das meist schöne Wetter, die wenigen Regentage und das in einer einzigartigen Landschaft mit hohen Bergen, die den Küstenstrich gegen die rauen Winde aus dem Norden, abschirmen. Dazu  kommt eine traumhafte Aussicht über das Mittelmeer: Der umtriebige Aristokrat Ricardo Sorriano - Scholtz von Hermensdorff - Marqués of Ivanrey, war wohl einer der ersten, der in den späten 40ern das  ungeheure Potential dieses einzigartigen Küstenstrichs erkannte, der ihn dazu  veranlasste Land zu kaufen, das er zu dieser Zeit für "ein Butterbrot" bekam.  


Er überredete auch seinen Cousin, den alt-österreichischen 
Adeligen Max Egon zu Hohenlohe-Langenburg, Alfonso's Vater dazu, sich die 48 Hektar grosse Finca Santa Margarita zum Preis von 160.000 Peseten zu kaufen. Sie  lag entlang der damaligen Nationalstrasse in einem dichten Pinienwald direkt am.Meer- ein paradiesisches Stück unberührter Natur.

Marbella Club Hotel 1954

Hier bauten sich Prinz Alfonso und sein Vater Max ein wunderschönes Haus. Der  alte Bauernhof wurde zu einer Herberge mit 20 Zimmern, samt Restaurant und Bar umgebaut, in dem sich 20 angestellte um die ersten Gäste kümmerten. Die rasch kamen und das obwohl die Preise für die damalige Zeit alles andere als günstig waren: So kostete der Tag Vollpension  etwa 170 Peseten.


Dieser idyllische Fleck Erde, umspült vom Wasser des Mittelmeeres und der Marbella Club wurde bald zu einem der begehrtesten Reiseziele - zum absoluten Hot-Spot der High Society, die aus allen Teilen der Welt anreiste!

Ein perfekter Gastgeber

Am 1.Januar 1957 wurde Rudolf Graf von Schönburg - von den Spaniern liebevoll Conde Rudi
genannt,  der kurz zuvor die Hotelfachschule in deLausanne abgeschlossen hatte, Assistent- Manager und Mann der ersten Stunde. Der Onkel von Gloria von Thurn und Taxis und Cousin von Prinz Alfonso,  stürzte sich mit grenzenlosem Optimismus und ebensolchem Elan in diese Aufgabe. Er machte aus dem Marbella Club Hotel ein Ferienhotel mit persönlicher Note - ohne übertriebenen Luxus. Er war der perfekte Gastgeber für  anspruchsvolle, internationale  Gäste  die sich durch die herzliche, persönliche Betreuung wohl fühlten. Er sorgte  dafür, dass  es ihnen an nichts fehlte. Einfachheit unter südlicher Sonne war seine Devise: Umsorgt von einem geschulten Personal, wurden die  illustren Gäste rund um die Uhr mit allen möglichen Aktivitäten bei Laune gehalten - es kam nie Langeweile auf. 



Kein Wunder also, dass für die Reichen und Schönen dieser Welt,  die Destination Marbella und vor allem das Marbella Club Hotel bald zum Pflichtermin gehörte, die Sommermonate an der damals noch unverbauten Sonnenküste zu verbringen. Und sie kamen in Scharen: Gekrönte Häupter wie etwa Rainier von Monaco, Schwedens Carl Gustav, Filmstars unter ihnen Audrey Hepburn, Gary Grant, Sean Connery, Ava Gardner, Romy Schneider, Gina Lollobrigida, Frank Sinatra .....  Millionäre wie die Onassis, die Fords, die Flicks und wie sie sonst noch alle heissen. Die Südküste Spaniens wurde zu ihrer sommerlichen Spielwiese: Denn nirgendwo sonst konnten sie so entspannt das Dolce Vita geniessen. Marbella wurde damit zum Rivalen von St.Tropez und Monaco. Es gab kaum Tage ohne Feste, spektakuläre get-together und andere Party's, verrückte Events: Man war unter sich - Champagner und Sangria flossen in strömen, es wurde bis zum nächsten Morgen gefeiert. 

Condé Rudis Geheimnis bestand darin, jeden Gast gleich zu behandeln, Ihm war es egal ob es Aristokraten, Weltstars, Politker, Wirtschaftsbosse oder Millionäre waren.
.
Doch zurück  zu Prinz Alfonso zu Hohenlohe, der im Jahr 2003 im Alter 79 Jahren verstarb. Zurück zum legendären Marbella Club Hotel und seiner Entstehungs-Geschichte. 


Der Ruf eines Playboys und Lebemanns eilte Prinz Alfonso voraus. Trotzdem war er es, der den Grundstein zum einzigartigen, 
>Marbella Club< 
legte. Obwohl Aussenstehende ihn auch als gewieften Geschäftsmann sahen - fehlte ihm das "richtige Händchen" für's Geld. Er war ein Illusionär, der  zur richtigen Zeit am richtigen Ort  war und damit wurde  er auch Geburtshelfer für Marbellas Aufstieg zur begehrten und bekannten Tourismus-Region, die sie bis heute geblieben ist.

Legendär - Einzigartig

Denn  nicht alle seine Geschäfte  waren lukrativ und erfolgreich. In den  späten 1980ern  kam das exclusive Resort in finanzielle Turbulenzen - nur die Partnerschaft mit dem libanesichen Geschäftsmann Mouaffak Al Midani (er war damals Eigentümer des legendären "Dorchester-Hotels" in London) sicherte das finanzielle Überleben des Marbella Club Hotels. Dadurch änderte sich leider auch schlagartig das ehemals so exquisite Publikum.  Die betuchte Klientel wurde spärlicher und zog weiter - doch der Marbella Club blieb wo er war. Die Küste wurde von Reisegruppen und Pauschaltouristen, überschwemmt.  "Urplötzlich  beugten blanke Busen über das Buffet" erinnert sich Condé Rudi kopfschüttelnd.  Ein unkontrollierter Bauboom unterstützt von einer unfähigen Stadtverwaltung tat das übrige  -  das Marbella Club Hotel verlor seinen Glanz. 

Ein Up date...


Das >Marbella Club Hotel<, als Refugium des internationalen Jetsets, der Berühmten, Schönen und Reichen  geriet neuerlich ins Trudeln. Schuld daran war ein Investor, der nur die Umsätze im Blick hatte - dem der besondere Charakter dieses einzigartigen Resorts offenbar verschlossen blieb. 

Mitte der 90er  übernahm der Londoner Immobilien-Tycoon Davis Shanoon den desolaten, abgewirtschafteten Marbella Club<, wie auch das in unmittelbarer Nachbarschaft befindliche "Hotel Puente Romano". Bis zur Jahrhundertwende  erfolgte dann  ein intensiver Um-, An- und Neubau beider Objekte: Das >Marbella Club Golf Resort & Spa< wurde zu dem wie es heute da steht: 124 elegante, komfortable Zimmer und Suiten, dazu noch 16 Villen im andalusischen Stil erbaut heissen anspruchsvolle Gäste willkommen.   Als im Jahr 1999 auch noch die 18-Loch des >Marbella Club Golf Resort< eröffnet wurde war es ein neuer Meilenstein in der Geschichte des Marbella Clubs.




Nach einer aufregenden Zeit  ist das Marbella Club Hotel wieder erwacht aus seinem Dornröschenschlaf  - man möchte fast glauben die Zeit ist stillgestanden: Denn das zeitlose Interieur von Entree, Bar und Grillrom versetzt den Betrachter zurück in die 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Doch  die Zimmer, Suiten,  auch die im riesigen Park verstreut liegenden Villen  sie wurden geschmackvoll, erlesen und ausgesprochen gemütlich renoviert und eingerichtet - eine gelungene Kombination aus Luxus und Einfachheit - den die Gäste des Marbella Club Hotels noch immer zu schätzen wissen!


Der  legendäre >Marbella Club Golf Resort&Spa<  ist wieder, wie "Phönix aus der Asche"  auferstanden - bereit seine Gäste mit einem wohl einzigartigen Mix aus Entspannung, Erlebnis, Glamour, verbunden mit andalusischen Charme zu verwöhnen!