Durch das Tal wo die Kastanienbäume wachsen


Es ist ein sehr fruchtbares Tal, durch das sich der Rio Genal im Laufe tausender von Jahren seinen Weg zum Mittelmeer gegraben hat.
Hoch oben ragen die nackten Kalkfelsen der Serrania de Ronda in den meist tiefblauen Himmel - weiter talauswärts die der Sierra Bermeja.  An den steilen Hängen haben sich dichte Kastanien- und Korkeichenwälder ausgebreitet. Dazwischen klammern sich die berühmten, weissen Dörfer Júzcar, Igualeja, Cartajima, ParautaAlpandeire  an die steilen Ausläufer des Gebirges.


Es ist zu jeder Jahreswert ein beeindruckendes Erlebnis, diese Fahrt durch diese einzigartrige, naturbelassene Landschaft Andalusien - im Hinterland der Costa del Sol. Ganz besonders aber im Herbst hat ein Ausflug "in die Kastanien seinen ganz besonderen Reiz: Denn es ist ein einzigartiges Schauspiel - ein Fest für die Sinne, wenn die Blätter, der meist mehr als hundert Jahre alten Kastanienbäume langsam bunt werden - sich ihr sattes Grün langsam gelb färbt und in der Sonne golden schimmert - dann hat auch hier im sonnigen Süden, der Herbst seinen einzug gehalten. Dann ist auch die Zeit da, in der in den sonst so beschaulichen Dörfern des Valle del Genal emsiges Treiben herrscht: Die Kastanienernte hat begonnen! Dann sind alle Bewohner der kleinen Dörfer bereits wenn es hell wird in den umliegenden Wäldern um die Kastanien einzusammeln.


Es ist auch die Zeit der Kastanienfeste die in einigen Dörfern zur Tradition gehören. „El
tostón de castañas“ – das Rösten der Kastanien. Sie finden meist um Allerheiligen und an Wochenende im November

statt. Dann, wenn die Tage kürzer, die Abende kühler sind,
werden auf offenem Feuer die frischen Kastanien gebraten, dazu Kostproben von Spezialitäten rund um die Kastanie, serviert.  Da sind Jung und Alt, Einheimische und Besucher auf den Beinen, um die reichhaltige Ernte, dieser für die Region Málaga so typischen kulinarischen Köstlichkeit, gebührend  und ausgiebig zu feiern. 


Pujera – die heimliche „Hauptstadt“ der Kastanien


Wenn am 31.10/01.11, die Kastanienernte ihren Höhepunkt erreicht hat, dreht sich  in Pujera - einem kleinen weissen Dorf mit gerade einmal 320 Einwohnern, auf der gegenüberliegenden, östlichen Talseite des Val Genal gelegen,  alles um die Kastanie: Die „Fiesta de Castaña“ ist gleichzeitig auch der Ehrentag der Schutzpatronin der Gemeinde, der Virgen de Fàtima – für die Andalusier natürlich ein doppelter Grund  ausgiebig und fröhlich zu feiern.

Da kommen die unzähligen typischen Gerichte, die mit Ess-Kastanien zubereitet werden gerade richtig. Etwa Eintöpfe mit Wild aus den umliegenden Wäldern oder von glücklichem Geflügel, Schwein, Kaninchen, Ziegen oder Schaf, dazu unterschiedliche Gemüsegerichte mit Kastanien. Nicht zu vergessen auf herrliche Süssspeisen, wie etwa die köstliche  Tarta de Castañas – das ist gesunde  herbstliche Mittelmeerküche, auf eine etwas andere Art. Dazu ein vollmundiger  Tinto aus dem nahen Ronda. Oder versuchen Sie doch einmal den  >Mistela< - ein süsser Most, den die „Pujeras“ wie die Einheimischen genannt werden, zu den „ihren“ Kastanien geniessen.

Und wenn Sie etwas mehr über die Geschichte der Kastanie erfahren möchten: Das „Kastanien-Museum“  (Museo de la Castaña)  der Gemeinde Pujera ist einen Besuch wert.


Gaumenfreuden von und mit Kastanien

Das servieren auch die Restaurants in Dörfern des Genal:
Júzcar
Restaurante “El Tempranillo”
Igualeja
Restaurante “El Perol”
Cartajima
Restaurante “El Toreon”
Restaurante “Don Paté”        
Parauta
Restaurante “Anafe”
Alpandeire
Restaurante “La Casa Grande de Alpandeire” 

Sie werden sehen - der Ausflug lohnt sich und sie werden unvergessliche Eindrücke mir nach Hause nehmen! 

So kommen Sie ins Val Genal

Wissenswertes über 
Kastanien, Kastanien, Kastanien

Die Edel- oder Esskastanie (lt.Castanea sativa), auch bekannt als Maroni oder Marone, gibt es in 20 verschiedenen Arten. sie gehört zur Gattung der Buchengewächse (Fagaeae). Ein Kastanienbaum kann - gut und gerne bis zu 25m hoch werden, dazu   das stolze Alter von 200 Jahren erreichen.  

Die bekannten, stacheligen Schalenfrüchte fallen im Herbst, wenn sie reif sind, von den Bäumen - geben dabei ihre in zähe braune Haut gehälten Nuss-Früchte frei. 

Heimisch fühlt sich der Baum mit den beliebten Kastanien nur in gemässigten Zonen von Europa, Norsamerika und Asien. Daher fühlt er sich auch inb Andalusien - vor allem aber im Val so wohl und gedeiht hier so prächtig, dass 70 Prozent der andalusischen Kastanien hier geerntet werden. Und das auf einer Anbaufläche von etwa 4.000 Hektar. Der Ernteertrag kann sich sehen lassen - in diesem Jahr (2014) wird ein Ernteertrag von etwa 1 Mio Kilo erwartet - die von den rund 350 Kastanienbauern und Erntehelfern eingesammelt und in den Kastanien-Kooperativen abgeliefert wird. Dort werden die Kastanien gewogen, bewertet, anschliessend nach Grosse sortiert. In 500kg Kisten werden sie dann ins Ausland verkauft. Hauptabnehmer für die Kastanien aus dem Val Genal sind Italien, Portugal, Deutschland, Frankreich und England. 

Daher: Nicht immer wenn "Frische Kastanien aus Italien" drauf' steht, sind auch tatsächlich `Kastanien aus Italien drin!"

Übrigens: Kastanien  -  sie sind auch sehr gesund! 

Haben sie gewusst, dass Kastanien (Maroni) zu den Nüssen gehören? Ihr Inneres ist, wie das der Nüsse gelblich-weiss. Wie Nüsse haben auch Ksatanien eine Samenhaut, die zum Vorschein kommt, wenn die ledrige. zähe Schale entfernt ist. Doch der Kern, ist man endlich an ihn herangekommen -was sich oft als schwierig erweist- der hat es in sich: Neben Stärke und Ballaststoffen, sind es Mineralstoffe: Etwa Kalium, das zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks beiträgt. genauso wie es für die Übertagung von Nerv- und Muskelreiszen wichtig ist.

Kastanien enthalten auch Kupfer - es sorgt für die Pigmentierung von Haut und Haaren, schützt aber auch die Zellen vor oxidativem Stress. Daneben versorgen sie unser Immunsystem, schützen unsere Zellen durch Vitamin B1, das nebenbei auch zu einem straffen Bindegewebe beiträgt - während unser Engeriestoffwechels, durch Vitamin B6 das Maroni ebenfalls liefern, unterstützt wird.

La Manga del Mar Menor - Golf Resort, Murcia

"Wir könnten es ja einmal versuchen....  und unsrer Golfküste untreu werden" meinten meine Golffreunde, als ich ihnen vom >La Manga - Golf Resort<, nahe der Stadt Murcia, an der bekannten Costa Cálida die im sonnigen Südosten Spaniens liegt, erzählte.

"Gerade jetzt im Oktober ist es ja eine ideale Zeit und vor allem nicht mehr so heiss. Da können wir über's Wochenende,   einen - vielleicht auch gleich alle 3 Plätze des Resorts  zu spielen!"  Da es ja auch von der Costa del Sol, keine Weltreise bedeutet und man über die bestens ausgebaute Autovia bereits in annähernd 3-4 Stunden dort ist, haben wir kurzentschlossen gebucht. Wir haben es nicht bereut!
Das Golf Resort >La Manga del Mar Menor< es ist ja mittlerweile unter Golfern offenbar zu einem  Synonym - zum "Must it play" geworden, liegt auf der schmalen, etwa 22 km langen Landzunge, die das Mittelmeer vom "Mar Menor", der  ca. 170 qkm grossen Salzwasserlagune, trennt.

Mit  drei erstklassigen 18-Loch-Meisterschaftsplätzen bietet die Anlage für Golfer jeden Alters und jeder Spielstärke die passende Herausforderung. Jeder Kurs hat seinen eigenen, unverwechselbaren Charakter und Charme. Teilweise sind die Spielbahnen  recht hügelig, dann wieder flacher und breit. Dazwischen immer wieder Seen und manchmal werden sie von tiefe Schluchten (sogenannte Barrancas) durchzogen,in die sich das Wasser in hunderten von Jahren eingeraben hat. Das alles fordert den Golfer heraus - aber Golf wäre  doch ohne diese mehr oder minder reizvollen "Schikanen" nicht Golf?  

Eines jedoch haben  die drei Plätze alle gemeinsam: Eine ausgesprochen ruhige Lage - inmitten wahren eines riesigen, mediterranen Naturparadieses, inmitten von Pinien, hunderten Palmen, üppig blühenden Sträuchern, unzähligen Orangen- und Zitronenbäumen - die sicher im Frühjahr ihren unbeschreiblichen Duft verströmen. Nicht zu vergessen  auf die einzigartige Aussicht über das Mittelmeer und die umliegende Landschaft

Um es gleich vorweg zu nehmen: Wir spielten dann doch nur einen und zwar den  im Herzen des Resorts gelegenen  Südkurs.

Spielbahnen die für Spannung sorgen

Der mit seinem besonders schönen, äusserst reizvoll angelegtem Layout begeistert - es ist der beliebteste der >La Manga" - Kurse. Die von riesigen  Palmen gesäumten Fairways haben eine  Gesamtlänge von 6,127 m (Rot: 5749m)-  Par 73. Sie sind  manchmal hügelig, dann wieder flacher und breiter. Doch trotz einiger verstecktet Hindernisse und Nicklichkdeiten wird das Spiel zum reinen Vergnügen.

Es ist  ein klassischer  Meisterschaftskurs, den zunächst  Robert Dean Putman  entworfen hat.  Einige Jahre danach wurde der Südkurs umgebaut und neu gestaltet. Diesmal hat Arnold Palmer (*1929) - einer der bekanntesten und neben Golfgrössen wie Bobby Jones, Jack Nicklaus und Tiger Woods wohl  auch populärsten amerikanischen Profigolfer, seine Ideen verwirklicht. Er hat den Platz so konzipiert, dass er für Golfspieler jedes Spiel-Niveaus zum Erlebnis wird. So werden Spieler mit hohen Handicap Spass an ihrer Golfrunde haben - doch der Kurs ist anspruchsvoll genug, damit Singlehandicape ihre Spielstärke unter Beweis stellen können. Denn etliche strategisch platzierte Wasserhindernisse, etliche Doglegs, Fairway-Bunker,  und solche die grosse, ondulierte Greens verteidigen. Daneben verlangen Schluchten und Wasserläufe überlegte Schläge - sie sorgen bei jedem Schlag garantiert für die nötige Spannung.

Besonders anspruchsvoll sind die  ersten neun  Spielbahnen: Loch 2 (Gelb: 168m - Rot:126m  Par 3, Hcp 18) und die 5 (Gelb:177m - Rot:126m; Par 3 Hcp 16)   waren einfach und  entsprechend leicht auch gewertet - das machte übermütig. . Die Ernüchterung holte uns (vor allem mich) dann auf der vier (Gelb;443m - Rot:421m; Par 4, Hcp 8) ein, das einfacher schien als es letztendlich war: Um zwischen en  Seen und Bunkern durchzuspielen, musste der Abschlag äusserst präzise sein. War das geschafft, dann blieb immer noch ein weiter Weg bis zum Green , der nur mit  Fairway-Holz oder einem   langen Eisen zu schaffen war, um es mit möglichst wenigen Schlägen zu erreichen. Genauso wie
Loch 6 (Gelb:515m - Rot:424m; Par 5, Hcp 2) wo alle sogar mit einem "Triplebougy" kassierten.   Auch  die Sieben war (Gelb:349m - Rot:301m; Par 4, Hcp.12) war alles andere als einfach zu bezwingen und so manch zusätzlichen Schlag gekostet.

Eine kurze Pause

Da kam das „Halfway House“ wie gerufen - nach einer kurzen wohlverdienten  Stärkung  nahmen wir die  dann zweiten  neun Löcher  in Angriff. Sie  sind allerdings  etwas kürzer als die ersten neun Spielbahnen - aber keineswegs einfacher - dafür sorgen einige Doglegs.

La Manga del Mar Menor - Süd-Kurs  Loch 11


 Loch 11 (Gelb:348m - Rot: 284m;  Par 4 - Hcp.3) verlangte nach  einem überlegten Spiel. Ganz besonders hinterlistig  war  die eigenlich nicht sehr lange Spielbahn 15 (Gelb:382m - Rot:302m; Par 5,Hcp1): Links und rechts lauern Wasserhindernisse - ein Grün, das unmittelbar davor durch einen tiefen Graben verteidigt wird!  Zu guter Letzt machte es uns auch das lange Loch 18 (Gelb:435 - Rot:376m; Par 5 - Hcp.5) nicht gerade einfach. 


Es  verwundert nicht, dass auf diesem Platz  Turniere  von allerhöchstem Niveau ausgetragen  wurden. Beispielsweise: Spanish Open, PGA Championships, PGA Qualifikationsturniere der Damen und PGA European Tour der Herren. 

Resumee: Uns hat das Spiel auf dem Südkurs von >La Manga del Mar Menor< Golf Resort  sehr viel Freude bereitet, auch wenn unser Score doch zu Wünschen übrig liess. aber was soll's? Bewegung in der herrlichen Natur, frische Luft und Sonne, dazu Spass, das macht jeden noch so schlechten Score wett.  wir haben uns  in der gemütlichen >Bar 37<  mit einem atemberaubenden Blick über die Golfanlagen, bei einem ausgezeichneten Glas Wein ließen wir einen herrlichen Golftag ausklingen. 
La Manga del Mar Menor - Golf Resort - Hotel Principe Felipe

Falls es Sie interessiert: Wir haben  für die 2 Nächte,  im >Hotel Principe Felipe 5*>  direkt am Südkurs unser Quartier aufgeschlagen. und können es wärmstens empfehlen. Die Zimmer waren äusserst  komfortabel, sehr sauber und der Service ausgezeichnet und zuvorkommend!

Und wenn Sie noch wissen wollen, warum wir nicht auch noch  West- oder Nord-Kurs in >La Manga Mar Menor - Golf Resort< gespielt haben, dann verrate ich es Ihnen gerne - aber bitte nicht weitersagen: Nach unserer Golfrunde sind wir schlicht und einfach "versumpft". Ergo.... Da wir ja alle  keine "heurigen Hasen" mehr sind, also 60+,  haben wir es vorgezogen uns am nächsten Tag auszuschlafen. Dann den Tag dazu zu nützen, um einmal  die bekannte Universitätsstadt Murcia und seine Sehenswürdigkeiten zu besichtigen - auch das hat sich wirklich gelohnt!

Hotel Principe Felipe 5*

Das Golferloch - berühmt, berüchtigt, gefürchtet

Sie kennen es garantiert, das „Golfer-Loch!  Nein?  Kaum zu glauben…. Dann gehören Sie zu den glücklichen Golfern!

Ich kenne niemanden, der es nicht kennt, das „Golferloch“ – ich tappe jedenfalls immer wieder hinein.

Wenn sie jetzt vielleicht vermuten, dass damit eines der 18 Löcher gemeint ist, in die wir Golfer während einer Golfrunde versuchen (mit mehr oder minder grossem Erfolg), den kleinen weissen Ball mit möglichst nur einem Putt ins Loch zu befördern, dann liegen Sie falsch.

Es ist aber auch nicht das 19.Loch gemeint, wie wir Golfer das Clubhaus nennen: Wo wir uns  meistens nach der Golfrunde treffen, um uns einen, zwei (manchmal werden es auch mehr) der wohl verdienten Drinks zu genehmigen. 

Ins „Golferloch“ fallen während einer Golfrunde unzählige Golfer….. Es ist die gefürchtete „Blackout-Phase. Kaum ein Golfer ist davor gefeit. Bei dem einen ist sie oft nur von kurzer Dauer – bei anderen dauert der Blackout über mehrere Löcher an. Besonders ärgerlich ist es natürlich während eines Turniers, wenn plötzlich - aus unerfindlichen Gründen, jeder Schlag daneben geht und der Traum von einem guten Score sich in Luft auflöst.

Ich kann ein Lied davon singen, glauben Sie mir – wie oft bin ich schon ins „Golferloch“ gefallen. Erst kürzlich wieder: Die ersten neun Löcher sind super gelaufen, wir haben zügig gespielt. Es ist mir sogar gelungen mein Handicap (endlich wieder einmal) leicht  zu unterspielen. Innerlich habe ich bereits gejubelt.

Als wir zur der langen, schmalen Zehn kamen, war der Flight vor uns gerade am Abschlag. Wir warteten, unterhielten uns….. Letztendlich ging ich mit einem Bogey vom Green – absolut noch kein Grund beunruhigt zu sein. Doch es ging jetzt nicht mehr so zügig voran – die Wartezeiten wurden länger.  Am 11.Loch, -Par 3-  das habe ich wieder mit einem Bogey verlassen und mich, verwöhnt vom guten Lauf auf der ersten Runde, geärgert. Am nächsten Loch – es ist ein Par 5 mit Hcp 3 - da ging das Fiasko dann so richtig los: Doppelbogey! Den kassierte ich auch auf der 13. Und am nächsten Loch war es um nichts besser!

Irgendwie  habe ich es dann, am Loch 15 doch noch geschafft, meine Konzentration wieder in  den Griff zu kriegen –aber….., da war es leider schon zu spät. Mein guter Score von den ersten Neun, der war endgültig dahin. Und dabei hat es doch so gut ausgeschaut!
Ist es  da noch ein Wunder wenn man anfängt, an sich selbst zu zweifeln?

Warum passiert so etwas?

Betrachtet man es einmal etwas genauer, so erkennt man rasch, dass schlicht und einfach die Konzentration nachgelassen hat. Und dafür sind vielerlei Ursachen ausschlaggebend. So unterschiedlich wie die Menschen selbst, sind auch die Auslöser - wann und in welchen Situationen Menschen kribbelig werden, aus der „Balance“ geraten, ihre Aufmerksamkeit nachlässt, sie irgendwann ihre Geduld verlieren und  einige letztendlich sogar irrational reagieren.
Tiger Woods - Konzentration

Die meisten Golfer, natürlich auch Golferinnen lassen sich oft von Kleinigkeiten, von Nebensächlichkeiten aus der Ruhe bringen, die Gedanken schweifen ab – sie sind nicht mehr imstande sich auf das Wesentliche, nämlich das Golfspiel, zu konzentrieren

Mir geht es um nichts besser, glauben Sie mir! Aber ich habe endlich erkannt, was mir Probleme bereitet und mich aus der Ruhe bringt. Ich spiele gern zügig Golf, stehe nicht gerne länger als nötig wartend herum, nur weil die Flights davor ungebührend langsam spielen. Doch leider gelingt das auf einer Golfrunde nicht immer. Also habe ich beschlossen etwas dagegen zu tun,damit in solchen Fällen meine Konzentration nicht total verliere: Ich ärgere mich nicht mehr über den Flight der so rücksichtslos langsam spielt – dann suche ich mir  etwas was mich ablenkt: Sehe vielleicht einen Vogel, der gerade einen Wurm aus dem Boden zieht. Oder es fasziniert mich eine aussergewöhnliche Blüte….. dabei atme ich tief und konzentriert. Der Flight wird mit egal…. Und mein nächster Schlag ist wieder  locker! Noch gelingt es mir nicht immer, aber ich arbeite daran!“

Konzentrations-Räuber

Doch es gibt auch noch die verschiedensten anderen Ursachen, die mitverantwortlich dafür sind, dass es Golfern sehr oft nicht gelingt 18 Löcher lang bei der Sache – nämlich dem eigenen Golfspiel zu bleiben. Manchmal ist es das Wetter, das dem Golfer das Spiel vermiest. Andere kommen mit dem Platz nicht zurecht oder die Gegend gefällt einem nicht. Hin und wider findet man auch keinen Draht zu den Flight-Partnern. Es gibt Golfer die analysieren einen schlechten Putt noch etliche Löcher lang oder trauern einem Drive der im Out gelandet ist, lange nach. sie wundern sich, warum sie dann meist auch weitere Fehlschläge in Kauf nehmen müssen. 

Hektik vermeiden 

Beginnt es denn nicht schon zu Hause, nach dem Aufstehen - spätestens aber beim Frühstück? Da werden meist gleich mehrere Dinge gleichzeitig gemacht: Brötchen geschmiert, Kaffee eingeschenkt, Zeitung gelesen - mit einem Auge vielleicht auch noch zum Fernseher geschielt und zwischendurch auch noch eine vermutlich recht einsilbige Unterhaltung mit dem Partner geführt. Die Gedanken schwirren, wie ein Schwarm Wespen munter im Kopf herum....! Und dabei hat der Tag doch noch gar nicht so richtig begonnen.

Meist rast man im Auto zum Club, gerät unterwegs gerät in einen Stau - hetzt dann im Laufschritt, nur wenige Minuten vor der Abschlagszeit zum ersten Tee. Möglicherweise wurden vorher auf der Range zumindest noch ein paar Bälle geklopft und startet keuchend zur Runde.

Ablenkung

Jeder Mensch hat nur ein gewisses Aufmerksamkeits-Potential und ist gegen Ablenkungen nicht gefeit – kaum ein Golfer ist dazu in der Lage zwei Dinge, die Konzentration erfordern, gleichzeitg zu bewältigen: Wer am Abschlag steht, seinen Ball „anspricht“ und gerade zum Schlag ausholt wird abgelenkt, wenn er dabei auch nur ein leises Geräusch hört, so wird sein Ball mit ziemlicher Sicherheit nicht dort landen sehen, wohin er ihn platzieren wollte.

Tiger Woods - auch ihm gelingt nicht alles!
Golfer sind eben auch nur Menschen und daher ist auch ihr Hirn nicht Multitasking-fähig. Im Übrigen hat die Psychologie diesen Mythos, dass der Mensch fähig ist zwei komplexe Aufgaben gleichzeitig zu erledigen, schon lange widerlegt. Auch wenn‘s dem kleinen Franzosenkönig Napoleon Bonaparte nachgesagt wird. Zwar konnte er angeblich mit vielen unterschiedlichen Menschen gleichzeitig kommunizieren, was sich in seiner Kommandostruktur als oberster Heerführer bemerkbar machte – letztendlich trug es zu seiner masslosen Selbstüberschätzung bei und zur militärischen Niederlage des französischen Heeres.

Warten und Ungeduld

Es gibt kaum einmal eine Golfrunde, auf der nicht die Geduld der Golfer auf eine harte Probe gestellt wird: Der Vor-Flight  scheint es nicht eilig zu haben. Etliche Probeschwünge werden gemacht,  dazwischen Bälle gesucht, am Green penibel die Puttlinie beäugt - die Minuten verrinnen. Man wartet, wartet, wartet – im selben Masse wie die Ungeduld und der Frust steigt, geht gleichzeitig die Konzentration verloren.

Garantie für einen guten Score

Das sind in erster Linie Selbstkontrolle, Frustrationstoleranz, Ausdauer und diese Kriterien wiederum sind in der Geduld vereint. Und Geduld ist eine wichtige Eigenschaft, die  das ganze menschlichen  Leben um vieles leichter macht – auch das Golfspiel! Eine Runde auf der 18 Loch Ruhe, Harmonie, Spass und Freude unsere Begleiter sind!

Es lässt sich alles im Leben erlernbar - auch Konzentration:
Sich in Geduld zu üben;
Der Hektik unserer Zeit keine Chance mehr zu lassen, denn in der Ruhe liegt die Kraft;
Ablenkungen nicht mehr wahrnehmen und nicht mehr darauf reagieren;

Es ist sicher nicht einfach – doch wer sich mit Geduld, ohne Hektik und Ablenkung auf das Wesentliche konzentriert….. um seine Konzentrationfähigkeit zu maximieren der profitiert – nicht nur auf dem Golfplatz.

Und die Golfprofis machen es uns auch vor. 

So viel über die psychische Komponente der Konzentration. Doch Konzentrationsmangel hat auch noch andere Ursachen, die leider sehr oft unterschätzt werden.

Die richtige Ernahrung

Allerdings spielt auch die richtige Ernährung eine wichtige, nicht zu unterschätzende Rolle – was die Konzentrationsfähigkeit anbelangt. Jedes zuviel an Nahrung, jedes zu fette, kalorienreiche Essen bedeutet für den Körper Schwerstarbeit – die Verdauung läuft auf Hochtouren und das gerade wenn man mitten im Spiel ist. Kein Wunder wenn sich  plötzlich Fehler einschleichen, die Müdigkeit zunimmt und damit auch die Unaufmerksamkeit steigt: Schläge  werden  öfter als sonst vermasselt– Putt’s immer wieder am Loch vorbei geschoben. Genauso schlecht ist es aber, wenn zu wenig gegessen wurde – da macht sich ein flaues Gefühl breit, der Magen knurrt und die Konzentration sinkt auch dadurch auf Null.

Die Fähigkeit sich zur richtigen Zeit gut zu konzentrieren, sie geht Hand in Hand mit einer gesunden, ausgewogenen, kontrollierten Ernährung.

Wie jede andere sportliche Aktivität, fordert auch Golf einen Mehrbedarf an Energie, Nährstoffen und Flüssigkeit – also ist „unterwegs“ eine gute Runden-Verpflegung wichtig.  Nur dann ist die Chance, dem „Golferloch“ auszuweichen, gegeben: Banane, Apfel, Müsliriegel sind eine ideale Zwischenverpflegung - sie bringen verbrauchte Energie schnell zurück. Nicht zu vergessen auf das gute alte „Studentenfutter“, es liefert eine ausgewogene Kombination an wertvollen Wirkstoffen, Fruchtzucker, Fetten – mit einem Wort ein Powerschub für die Konzentration.

Wer jedoch seine Konzentration und Leistungsfähigkeit noch mehr unterstützen will, für den wären auch die von der Münchner QCaps-Companie entwickelten QCaps-Impulskapseln zu empfehlen. Sie enthalten neben wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen auch Sauerstoff  – eine Kombination, die bisher in keinem anderen Nahrungsergänzungsmittel zu finden ist, wie Dr. Martina Reiter (Molekularbiologin und Ernährungswissenschaftlerin) erklärt: „Die QCaps-Impulskapseln sind auf rein natürlicher Basis aufgebaut und absolut frei von Chemie. Dazu kommt, dass sie nicht täglich eingenommen werden müssen, sondern je nach Bedarf. Da die Wirkung bereits ca. 30 Minuten nach Einnahme eintritt, wird die mentale und die körperliche Leistung gezielt abgerufen und optimiert. 

Wassermangel vermeiden

Denn die meisten Golfer trinken viel zu wenig. Beim Frühstück vor der Golfrunde reicht's gerade zu einer halben Tasse Kaffee - dann auf der Runde vergessen viele ganz einfach darauf, zwischendurch etwas zu trinken. Es ist schon so: Golfer unterschätzen massiv die Bedeutung und den Einfluss von ausreichend Flüssigkeit auf die Konzentration und das körperliche Wohlbefinden.

Dabei werden Ärzte, Therapeuten und Sport- Experten  nicht Müde darauf hinzuweisen, wie wichtig es ist auf der Runde mindestens eine Flasche Mineralwasser zu trinken. Doch schon vorher, ist es empfehlenswert!

Besonders bei warmen Temperaturen muss das Quantum  an Flüssigkeit  noch um einiges höher sein. Wobei  reinem Mineralwasser der Vorzug gegeben werdeen sollte. Wer zuwenig trinkt verliert rasch Energie, die Konzentration lässt nach und die Müdigkeit gewinnt die Oberhand.
Denn die Gefahr von Dehydration nimmt zu und ist mit Sicherheit  der grösste Feind einer guten Golf-Runde – und macht einen guten Score nahezu  unmöglich! Doch wer glaubt Flüssigkeitsmangel durch Energie-Drinks wett zu machen, der irrt – allein der Zuckergehalt in diesen Getränken bewirkt meist das genaue Gegenteil – zwar kommt durch das  auch darin enthaltene Koffein eine kurzzeitige Hoch zustande, doch der Durst wird grösser. 

Konzentrieren - aber wie?

Buddhistische Mönche arbeiten ihr ganzes Leben lang daran, in ihrer Konzentration auf das Wesentliche total aufzugehen, ohne darüber nachdenken zu müssen. Warum sollten dann wir nach irgendwelchen Ablenkungen - so zu sagen "auf Knopfdruck", uns wieder problemlos konzentrieren können. Es ist auch nicht richtig, dass man sich entweder konzentrieren kann oder eben nicht. An manchen Tagen gelingt es einem besser, an anderen fällt die Konzentration auf bestimmte Dinge eben schwer. 

Sicher kann autogenes Training helfen die Konzentrationsfähigkeit zu steigern. Auch Yoga oder andere fernöstlich inspirierte Techniken. Aber die funktionieren halt auch nicht auf Anhieb. Manchmal werden immer wieder störende Gedanken auftauchen, die sie dann am besten sanft ziehen lassen sollten. 

Auf jeden Fall hilft es, wenn man lernt, sich nicht mehr über Dinge aufzuregen, die man nicht ändern kann: Etwa über die Golfer im Flight vor uns, die offensichtlich weder die Golf- Etikette kennen, schon gar nicht beherrschen  und zudem nur auf ihr eigenes "Ich" schauen!  Erfreuen wir uns doch auch wenn wir am Golfplatz sind,  über das herrliche Wetter das gerade herrscht, an der schönen Natur um uns herum - an den netten Mitspielern mit denen wir eine kurzweilige Golfrunde spielen - denn....  

"Alles, was uns ärgert, das bringt uns seelisch aus dem Gleichgewicht und das stört gleichzeitig unsere Konzentrationsfähigkeit!"

Golf- Club MAGNA MARBELLA

 Zugegeben: eine Runde Golf über 18 Loch, die nimmt gut und gerne mindestens 4 Stunden in Anspruch. Manchmal fehlt einem dazu einfach die Zeit. Oder man hat keine Lust dazu  - aus welchen Gründen auch immer! 

Wie auch immer....! 

Fest steht, dass es in der Pionierzeit des Golf, eine Runde Golf nach der Anzahl der am jeweiligen Platz vorhandenen Spielbahnen richtete: Der >Bruntsfield Links<, er wurde 1761 in Schottland gegründet und ist  dem ältesten Golfplatz der Golfgeschichte, waren es anfangs nur 6 Loch. Am  >Musselburgh Links< waren es anfangs sogar nur 5 Löcher und erst Jahre später konnte über 8 Bahnen gespielt werden. 


Doch die schottischen Golfspieler wussten  sich zu helfen und machten aus der Not eine Tugend: Um nicht einfach  ohne zu spielen zurücklaufen zu müssen, spielten sie einfach die vorhandenen Bahnen und riesigen Greens - diesmal   in umgekehrter Richtung. 
Auch heute gibgt es Golfanlagen, die -meist aus Platzgründen-  nur 9 Spielbahnen realsieren konnten. Doch die Golfer  spielen trotzdem 18 unterschiedliche  Loch.  Wie das geht? Ganz einfach, findige Golfplatzdesigner machten aus der Not eine Tugend: Es wurden unterschiedliche Tees angelegt - dadurch ergeben sich auf der zweiten Runde andere Perspektiven -daher ist jedes einzelne Loch anders zu spielen.
Das alles nur am Rande  denn diesmal will  ich Ihnen einen interessanten 9-Loch Kurs vorstellen - den es sich zu spielen lohnt. 

Golf Club >Magna Marbella Golf< 

Es ist  schon von seiner Lage her, eine sehr attraktive 9-Loch-Anlageim berühmten Golftal von Nueva Andalucia gelegen und besticht mit einer traumhaften Aussicht. Allein schon deshalb lohnt es sich, den Platz einmal zu spielen! 


J.M.Elguezabal hat es verstanden, auf dem  relativ  abschüssigen Gelände, unterhalb des weithin sichtbaren Apartmentkomplexes Magna Marbella,  neun durchaus interessante, oft herausfordernde Golfbahnen  und einer Gesamtlänge von 1,490 Metern vom gelben Tee (Rot:1,358 m) anzulegen - davon sieben relativ kurzen Par 3. Dazu zwei Par 4 Bahnen. von denen Loch 2 (Gelb: 275m-Rot:235m) am meisten fordert: Ein schmaler Fairway umgeben von dichtem Rough - ein  ondulierte, Green  das von Bunkern und frontalem Wasser verteidigt wird.  
  
Es ist ein Golfplatz, auf dem auch Golf-Anfänger, selbst wenn sie auf anderen Golfanlagen noch keine Platzerlaubnis haben,willkommen sind.  Denn das Spiel am Platz ist sicherlich um einiges kurzweiliger, als auf der Range hunderte Bälle zu schlagen. Da merkt auch der Golfrabbit schneller worauf es ankommt bei dem Spiel - erkennt rasch die "do's and dont's" Golf wird dann auch für ihn, wie für sie, zu einer Leidenschaft!

Doch wenn geübte Golfer glauben, dass diese 9 Bahnen  so einfach zu bewältigen ist, dann irren sie sich: Denn der Platz verlangt nach möglichst kurzen und  geraden Schlägen, dazu eine gehörige Portion Taktik - nur wer die mitbringt kann den Platz auch bezwingen. 


Eine traumhafte Aussicht 

Da man sich auch  auf sein Golfspiel konzentriert, gelingt es nur zwischendurch  sich an den Schönheiten der Natur - der üppig blühenden Flora, den unzähligen Vögeln und nicht selten auch anderem Getier, das nur in sülichen Gefilden heimisch ist, oder an einer aussergewöhnlichen Aussicht zu erfreuen. 

Das alles wird einem hier auch nach der Runde "auf einem Tablett serviert" ....! Daher dürfen Sie den Besuch im Clubhaus / Restaurant "Magna Café" keinesfalls versäumen. Nicht nur, dass Sie mit einer herausragenden Gastronomie verwöhnt werden - auch die unglaubliche Aus- und Weitsicht wird Sie begeistern: Der Blick entlang der Südküste des Europäischen Kontinents, an der die Wellen des Mittelmeers knabbern, bis hinüber zum Rifgebirge Afrikas. Sie sehen Gibraltars imposanten Felsen. Gegen Westen sind zunächst sanften Bergkuppen am nahen Atlantik sichtbar, die immer höher hinaufklettern um dann als "Sierra" (zusammenhängende Bergkette) den kalten Nordwind von der Costa del Sol abzuhalten. Und so besonders der Gegend um Marbella,  ein so beständiges, ausgesprochen mildes und daher gesundes Klima beschert!

GOLF: Geschenkt…..! Given….!


Einmal rein wissenschaftlich betrachtet: Ist Golf die Verbindung von zwei grundverschiedenen Sportarten. Bei genauerem hinsehen  haben sie eigentlich wenig gemeinsam. 

Beim Abschlag  wird meist drauflos „gedonnert“,  damit der Ball möglichst spektakulär durch die Luft fliegt, je weiter, je lieber…. Das begeisterte „Wow“ zuschauender Mitspieler, wenn der Ball unendlich zu fliegen scheint, wird dankbar registriert.

Ganz anders dagegen  wenn der Ball dann am Green liegt – da sind Single-Handicaper oder solche die nahe daran sind, die Schlimmsten:
Sie schleichen ums Loch, kontrollieren den Wuchs der Grashalme,  äugen penibel nach Breaks - akribisch werden kleinste Krümel entfernt….  und wozu der ganze Aufwand? Denn der Ball  -darauf kann man wetten- rollt haarscharf am Loch vorbei -  bleibt nach gut einem Meter, nicht selten auch um einiges mehr, liegen!
 Was folgt ist meist ein auffordernder Blick zu den Mitspielern: „Den nächsten Putt könnt ihr mir schenken“? 

 

Erfolgt keine Reaktion, na dann…… schenken sie ihn sich einfach selbst!


Denn: "Nur ein geschenkter Putt, ist ein todsicherer Putt!" Das wusste schon der im Jahr 2009 verstorbene, bekannte amerikanische Schriftsteller John Hoyer Updike, der ein begeistertet Golfer war. Und er hatte damit nicht Unrecht!

Ein Geschenk das keines ist!

Golfspieler sind, auch untereinander freundliche, generöse Menschen. Es geht nicht um Geld oder ähnliche Werte, keineswegs, sondern einfach um noble Gesten:  Denn bleibt der Ball eines Mitspielers  nahe –damit sind etwa  20, 30, 40  höchstens aber 50cm,  gemeint- am Loch liegen, wird der Ball  grosszügig „geschenkt“!  Kann doch bei diesem, an und für sich geringen Abstand theoretisch angenommen werden, dass der Spieler den Ball einlocht!? Golfneulinge die das als Geschenk zu werten, irren sie gewaltig: Der Ball wird zwar "geschenkt", weil eben die Mitspieler  glauben, dass der knapp vor dem Loch liegenden Ball mit dem nächsten Putt sicher ins Loch  befördert wird –  aber: Als Schlag gezählt wird er trotzdem! Liegt der Ball aber weiter entfernt….., dann ist er zu spielen, gleichgültig ob Single-Handicaper oder Golf-Rabbit! 

Denn auch Golfprofis haben den Ball, der knapp vor dem Loch lag,  schon  daran vorbei geschoben und dadurch manchmal auch das Preisgeld verloren!!! Ausserdem: Geschenkte Putts... gelten nufr auf einer privaten Golfrunde! Bei vorgebawirksmanen Turnieren nach dem Zählspiel-/Stableford-System dürfen grundsätzlich keine Putt's geschenkt werden, soll der speiler nicht disqualifiziert werden (Regel 3-2). Selbst aufgenommen darf auch nur dann werden, wenn keine Punkte am jeweiligen Loch erzielt werden können. 

Allerdings:Bis zur Einführung des Zählspiels (Stableford) im Jahr 1759, war das Loch-Wettspiel - Engländer nennen es "Match Play" - die einzige Spielform und bei dieser hat jeder Spieler die Möglichkeit seinem Mitspieler einen Punkt zu schenken. 

Der Golf- Gimme


Beim Lochwettspiel kann ein Spieler seinem Gegner den letzten Putt schenken(Regel 2-4), wenn  dieser so nahe beim Loch liegen bleibt und problemlos eingelocht werden kann.  Es gibt aber noch eine weitere Besonderheit beim Lochspiel: Ein Spielpartner kann  dem Gegner  auch Schläge, ganze Löcher, sogar das ganze Spiel schenken.  Ein geschenkter Schlag gilt für den „Beschenkten“ als eingelocht, ein geschenktes Loch gilt als gewonnen. Normalerweise wird das Loch nur dann geschenkt, wenn man selber keine Chance mehr sieht, es zu gewinnen und man sicher ist, der Gegner hätte den Ball eingelocht. Aber: Einmal geschenkt, können Schlag, Loch oder Spiel nicht zurückgenommen werden. 

"You drive for show but putt for dough."  

Das „gezielte Schenken“ ist aber auch Taktik, um den Gegner in Sicherheit zu wiegen. Diesen unter Golfern geläufigen Ausspruch den Arthur D'Arcy "Bobby" Locke (*1917 †1987), er war der erste international erfolgreiche Golfer Südafrika's..., sollten sich Golfer immer vor Augen halten: Denn Weite Abschläge sind gut für die Show... doch nur erfektes, sicheres Einlochen des Balles, bringt den Gewinn - den Profis das Geld (Englisch umgangssprachlich dough)! 

Und was lernen wir nun daraus?

Putten ist das A und O im Golfspiel! Wer gut abschlägt kann dennoch ein schwacher Spieler sein, wenn er im kurzen Spiel versagt und schlecht puttet. Golfer die mit dem Putter sicher umgehen können, ein gutes Auge haben und gezielt einlochen - sie gelten als gute Golfer - auch ohne "geschenkte Putt's!

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REGELN rund ums Putten

3-2 Nicht eingelocht

Locht ein Bewerber an irgendeinem Loch nicht ein und behebt seinen Fehler nicht, bevor er einen Schlag vom nächsten Abschlag macht, bzw., sofern es sich um das letzte Loch der Runde handelt, das Grün verlässt, so ist er disqualifiziert.

2-4 Schenken von nächstem Schlag, Loch oder Lochspiel 

Ist der Ball des Gegners zur Ruhe gekommen, so darf der Spieler seinem Gegner den nächsten Schlag jederzeit als eingelocht schenken. Der Ball gilt als vom Gegner mit seinem nächsten Schlag eingelocht und jede Partei darf den Ball entfernen. Ein Spieler darf ein Loch jederzeit vor Beginn oder Abschluss des Lochs schenken. Ein Spieler darf ein Lochspiel jederzeit vor Beginn oder Abschluss des Lochspiels schenken. Ein Schenken darf weder zurückgewiesen noch widerrufen werden.