Das Golferloch - berühmt, berüchtigt, gefürchtet

Sie kennen es garantiert, das „Golfer-Loch!  Nein?  Kaum zu glauben…. Dann gehören Sie zu den glücklichen Golfern!

Ich kenne niemanden, der es nicht kennt, das „Golferloch“ – ich tappe jedenfalls immer wieder hinein.

Wenn sie jetzt vielleicht vermuten, dass damit eines der 18 Löcher gemeint ist, in die wir Golfer während einer Golfrunde versuchen (mit mehr oder minder grossem Erfolg), den kleinen weissen Ball mit möglichst nur einem Putt ins Loch zu befördern, dann liegen Sie falsch.

Es ist aber auch nicht das 19.Loch gemeint, wie wir Golfer das Clubhaus nennen: Wo wir uns  meistens nach der Golfrunde treffen, um uns einen, zwei (manchmal werden es auch mehr) der wohl verdienten Drinks zu genehmigen. 

Ins „Golferloch“ fallen während einer Golfrunde unzählige Golfer….. Es ist die gefürchtete „Blackout-Phase. Kaum ein Golfer ist davor gefeit. Bei dem einen ist sie oft nur von kurzer Dauer – bei anderen dauert der Blackout über mehrere Löcher an. Besonders ärgerlich ist es natürlich während eines Turniers, wenn plötzlich - aus unerfindlichen Gründen, jeder Schlag daneben geht und der Traum von einem guten Score sich in Luft auflöst.

Ich kann ein Lied davon singen, glauben Sie mir – wie oft bin ich schon ins „Golferloch“ gefallen. Erst kürzlich wieder: Die ersten neun Löcher sind super gelaufen, wir haben zügig gespielt. Es ist mir sogar gelungen mein Handicap (endlich wieder einmal) leicht  zu unterspielen. Innerlich habe ich bereits gejubelt.

Als wir zur der langen, schmalen Zehn kamen, war der Flight vor uns gerade am Abschlag. Wir warteten, unterhielten uns….. Letztendlich ging ich mit einem Bogey vom Green – absolut noch kein Grund beunruhigt zu sein. Doch es ging jetzt nicht mehr so zügig voran – die Wartezeiten wurden länger.  Am 11.Loch, -Par 3-  das habe ich wieder mit einem Bogey verlassen und mich, verwöhnt vom guten Lauf auf der ersten Runde, geärgert. Am nächsten Loch – es ist ein Par 5 mit Hcp 3 - da ging das Fiasko dann so richtig los: Doppelbogey! Den kassierte ich auch auf der 13. Und am nächsten Loch war es um nichts besser!

Irgendwie  habe ich es dann, am Loch 15 doch noch geschafft, meine Konzentration wieder in  den Griff zu kriegen –aber….., da war es leider schon zu spät. Mein guter Score von den ersten Neun, der war endgültig dahin. Und dabei hat es doch so gut ausgeschaut!
Ist es  da noch ein Wunder wenn man anfängt, an sich selbst zu zweifeln?

Warum passiert so etwas?

Betrachtet man es einmal etwas genauer, so erkennt man rasch, dass schlicht und einfach die Konzentration nachgelassen hat. Und dafür sind vielerlei Ursachen ausschlaggebend. So unterschiedlich wie die Menschen selbst, sind auch die Auslöser - wann und in welchen Situationen Menschen kribbelig werden, aus der „Balance“ geraten, ihre Aufmerksamkeit nachlässt, sie irgendwann ihre Geduld verlieren und  einige letztendlich sogar irrational reagieren.
Tiger Woods - Konzentration

Die meisten Golfer, natürlich auch Golferinnen lassen sich oft von Kleinigkeiten, von Nebensächlichkeiten aus der Ruhe bringen, die Gedanken schweifen ab – sie sind nicht mehr imstande sich auf das Wesentliche, nämlich das Golfspiel, zu konzentrieren

Mir geht es um nichts besser, glauben Sie mir! Aber ich habe endlich erkannt, was mir Probleme bereitet und mich aus der Ruhe bringt. Ich spiele gern zügig Golf, stehe nicht gerne länger als nötig wartend herum, nur weil die Flights davor ungebührend langsam spielen. Doch leider gelingt das auf einer Golfrunde nicht immer. Also habe ich beschlossen etwas dagegen zu tun,damit in solchen Fällen meine Konzentration nicht total verliere: Ich ärgere mich nicht mehr über den Flight der so rücksichtslos langsam spielt – dann suche ich mir  etwas was mich ablenkt: Sehe vielleicht einen Vogel, der gerade einen Wurm aus dem Boden zieht. Oder es fasziniert mich eine aussergewöhnliche Blüte….. dabei atme ich tief und konzentriert. Der Flight wird mit egal…. Und mein nächster Schlag ist wieder  locker! Noch gelingt es mir nicht immer, aber ich arbeite daran!“

Konzentrations-Räuber

Doch es gibt auch noch die verschiedensten anderen Ursachen, die mitverantwortlich dafür sind, dass es Golfern sehr oft nicht gelingt 18 Löcher lang bei der Sache – nämlich dem eigenen Golfspiel zu bleiben. Manchmal ist es das Wetter, das dem Golfer das Spiel vermiest. Andere kommen mit dem Platz nicht zurecht oder die Gegend gefällt einem nicht. Hin und wider findet man auch keinen Draht zu den Flight-Partnern. Es gibt Golfer die analysieren einen schlechten Putt noch etliche Löcher lang oder trauern einem Drive der im Out gelandet ist, lange nach. sie wundern sich, warum sie dann meist auch weitere Fehlschläge in Kauf nehmen müssen. 

Hektik vermeiden 

Beginnt es denn nicht schon zu Hause, nach dem Aufstehen - spätestens aber beim Frühstück? Da werden meist gleich mehrere Dinge gleichzeitig gemacht: Brötchen geschmiert, Kaffee eingeschenkt, Zeitung gelesen - mit einem Auge vielleicht auch noch zum Fernseher geschielt und zwischendurch auch noch eine vermutlich recht einsilbige Unterhaltung mit dem Partner geführt. Die Gedanken schwirren, wie ein Schwarm Wespen munter im Kopf herum....! Und dabei hat der Tag doch noch gar nicht so richtig begonnen.

Meist rast man im Auto zum Club, gerät unterwegs gerät in einen Stau - hetzt dann im Laufschritt, nur wenige Minuten vor der Abschlagszeit zum ersten Tee. Möglicherweise wurden vorher auf der Range zumindest noch ein paar Bälle geklopft und startet keuchend zur Runde.

Ablenkung

Jeder Mensch hat nur ein gewisses Aufmerksamkeits-Potential und ist gegen Ablenkungen nicht gefeit – kaum ein Golfer ist dazu in der Lage zwei Dinge, die Konzentration erfordern, gleichzeitg zu bewältigen: Wer am Abschlag steht, seinen Ball „anspricht“ und gerade zum Schlag ausholt wird abgelenkt, wenn er dabei auch nur ein leises Geräusch hört, so wird sein Ball mit ziemlicher Sicherheit nicht dort landen sehen, wohin er ihn platzieren wollte.

Tiger Woods - auch ihm gelingt nicht alles!
Golfer sind eben auch nur Menschen und daher ist auch ihr Hirn nicht Multitasking-fähig. Im Übrigen hat die Psychologie diesen Mythos, dass der Mensch fähig ist zwei komplexe Aufgaben gleichzeitig zu erledigen, schon lange widerlegt. Auch wenn‘s dem kleinen Franzosenkönig Napoleon Bonaparte nachgesagt wird. Zwar konnte er angeblich mit vielen unterschiedlichen Menschen gleichzeitig kommunizieren, was sich in seiner Kommandostruktur als oberster Heerführer bemerkbar machte – letztendlich trug es zu seiner masslosen Selbstüberschätzung bei und zur militärischen Niederlage des französischen Heeres.

Warten und Ungeduld

Es gibt kaum einmal eine Golfrunde, auf der nicht die Geduld der Golfer auf eine harte Probe gestellt wird: Der Vor-Flight  scheint es nicht eilig zu haben. Etliche Probeschwünge werden gemacht,  dazwischen Bälle gesucht, am Green penibel die Puttlinie beäugt - die Minuten verrinnen. Man wartet, wartet, wartet – im selben Masse wie die Ungeduld und der Frust steigt, geht gleichzeitig die Konzentration verloren.

Garantie für einen guten Score

Das sind in erster Linie Selbstkontrolle, Frustrationstoleranz, Ausdauer und diese Kriterien wiederum sind in der Geduld vereint. Und Geduld ist eine wichtige Eigenschaft, die  das ganze menschlichen  Leben um vieles leichter macht – auch das Golfspiel! Eine Runde auf der 18 Loch Ruhe, Harmonie, Spass und Freude unsere Begleiter sind!

Es lässt sich alles im Leben erlernbar - auch Konzentration:
Sich in Geduld zu üben;
Der Hektik unserer Zeit keine Chance mehr zu lassen, denn in der Ruhe liegt die Kraft;
Ablenkungen nicht mehr wahrnehmen und nicht mehr darauf reagieren;

Es ist sicher nicht einfach – doch wer sich mit Geduld, ohne Hektik und Ablenkung auf das Wesentliche konzentriert….. um seine Konzentrationfähigkeit zu maximieren der profitiert – nicht nur auf dem Golfplatz.

Und die Golfprofis machen es uns auch vor. 

So viel über die psychische Komponente der Konzentration. Doch Konzentrationsmangel hat auch noch andere Ursachen, die leider sehr oft unterschätzt werden.

Die richtige Ernahrung

Allerdings spielt auch die richtige Ernährung eine wichtige, nicht zu unterschätzende Rolle – was die Konzentrationsfähigkeit anbelangt. Jedes zuviel an Nahrung, jedes zu fette, kalorienreiche Essen bedeutet für den Körper Schwerstarbeit – die Verdauung läuft auf Hochtouren und das gerade wenn man mitten im Spiel ist. Kein Wunder wenn sich  plötzlich Fehler einschleichen, die Müdigkeit zunimmt und damit auch die Unaufmerksamkeit steigt: Schläge  werden  öfter als sonst vermasselt– Putt’s immer wieder am Loch vorbei geschoben. Genauso schlecht ist es aber, wenn zu wenig gegessen wurde – da macht sich ein flaues Gefühl breit, der Magen knurrt und die Konzentration sinkt auch dadurch auf Null.

Die Fähigkeit sich zur richtigen Zeit gut zu konzentrieren, sie geht Hand in Hand mit einer gesunden, ausgewogenen, kontrollierten Ernährung.

Wie jede andere sportliche Aktivität, fordert auch Golf einen Mehrbedarf an Energie, Nährstoffen und Flüssigkeit – also ist „unterwegs“ eine gute Runden-Verpflegung wichtig.  Nur dann ist die Chance, dem „Golferloch“ auszuweichen, gegeben: Banane, Apfel, Müsliriegel sind eine ideale Zwischenverpflegung - sie bringen verbrauchte Energie schnell zurück. Nicht zu vergessen auf das gute alte „Studentenfutter“, es liefert eine ausgewogene Kombination an wertvollen Wirkstoffen, Fruchtzucker, Fetten – mit einem Wort ein Powerschub für die Konzentration.

Wer jedoch seine Konzentration und Leistungsfähigkeit noch mehr unterstützen will, für den wären auch die von der Münchner QCaps-Companie entwickelten QCaps-Impulskapseln zu empfehlen. Sie enthalten neben wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen auch Sauerstoff  – eine Kombination, die bisher in keinem anderen Nahrungsergänzungsmittel zu finden ist, wie Dr. Martina Reiter (Molekularbiologin und Ernährungswissenschaftlerin) erklärt: „Die QCaps-Impulskapseln sind auf rein natürlicher Basis aufgebaut und absolut frei von Chemie. Dazu kommt, dass sie nicht täglich eingenommen werden müssen, sondern je nach Bedarf. Da die Wirkung bereits ca. 30 Minuten nach Einnahme eintritt, wird die mentale und die körperliche Leistung gezielt abgerufen und optimiert. 

Wassermangel vermeiden

Denn die meisten Golfer trinken viel zu wenig. Beim Frühstück vor der Golfrunde reicht's gerade zu einer halben Tasse Kaffee - dann auf der Runde vergessen viele ganz einfach darauf, zwischendurch etwas zu trinken. Es ist schon so: Golfer unterschätzen massiv die Bedeutung und den Einfluss von ausreichend Flüssigkeit auf die Konzentration und das körperliche Wohlbefinden.

Dabei werden Ärzte, Therapeuten und Sport- Experten  nicht Müde darauf hinzuweisen, wie wichtig es ist auf der Runde mindestens eine Flasche Mineralwasser zu trinken. Doch schon vorher, ist es empfehlenswert!

Besonders bei warmen Temperaturen muss das Quantum  an Flüssigkeit  noch um einiges höher sein. Wobei  reinem Mineralwasser der Vorzug gegeben werdeen sollte. Wer zuwenig trinkt verliert rasch Energie, die Konzentration lässt nach und die Müdigkeit gewinnt die Oberhand.
Denn die Gefahr von Dehydration nimmt zu und ist mit Sicherheit  der grösste Feind einer guten Golf-Runde – und macht einen guten Score nahezu  unmöglich! Doch wer glaubt Flüssigkeitsmangel durch Energie-Drinks wett zu machen, der irrt – allein der Zuckergehalt in diesen Getränken bewirkt meist das genaue Gegenteil – zwar kommt durch das  auch darin enthaltene Koffein eine kurzzeitige Hoch zustande, doch der Durst wird grösser. 

Konzentrieren - aber wie?

Buddhistische Mönche arbeiten ihr ganzes Leben lang daran, in ihrer Konzentration auf das Wesentliche total aufzugehen, ohne darüber nachdenken zu müssen. Warum sollten dann wir nach irgendwelchen Ablenkungen - so zu sagen "auf Knopfdruck", uns wieder problemlos konzentrieren können. Es ist auch nicht richtig, dass man sich entweder konzentrieren kann oder eben nicht. An manchen Tagen gelingt es einem besser, an anderen fällt die Konzentration auf bestimmte Dinge eben schwer. 

Sicher kann autogenes Training helfen die Konzentrationsfähigkeit zu steigern. Auch Yoga oder andere fernöstlich inspirierte Techniken. Aber die funktionieren halt auch nicht auf Anhieb. Manchmal werden immer wieder störende Gedanken auftauchen, die sie dann am besten sanft ziehen lassen sollten. 

Auf jeden Fall hilft es, wenn man lernt, sich nicht mehr über Dinge aufzuregen, die man nicht ändern kann: Etwa über die Golfer im Flight vor uns, die offensichtlich weder die Golf- Etikette kennen, schon gar nicht beherrschen  und zudem nur auf ihr eigenes "Ich" schauen!  Erfreuen wir uns doch auch wenn wir am Golfplatz sind,  über das herrliche Wetter das gerade herrscht, an der schönen Natur um uns herum - an den netten Mitspielern mit denen wir eine kurzweilige Golfrunde spielen - denn....  

"Alles, was uns ärgert, das bringt uns seelisch aus dem Gleichgewicht und das stört gleichzeitig unsere Konzentrationsfähigkeit!"