SEVILLA - Kulisse mediterraner Lebenslust

Umgeben von  einem einzigartigem Licht,  erfüllt mit der sprudelnden Lebensfreude der Sevillanos, wie die Einheimischen genannt werden: Sevilla, Andalusiens Hauptstadt  - ist mit 700.000 Einwohnern, die viertgrösste Stadt Spaniens und gilt als eine der "schönsten Städte der Welt". 
Und das zu Recht!
Sevilla heute - eine Stadt die unendlich viel zu bieten hat: Sonne, Wärme, Licht, Lebensfreude, Kultur, Geschichte, Sport, Folklore und nicht zuletzt Fiestas, Ferias.....! 
Sevilla liefert die perfekte Kulisse zum lachen, singen, tanzen, flirten.....zechen,  das  alles unter einem fast immer makellos azurblauen Himmel, einer Sonne die kaum einmal eine Pause einlegt -


Sevilla - Torre del Oro - Giralda
um dann gemächlich einem ausgelassenen, fröhlichen Nachtleben Platz zu machen: Das in oder um die vielen Bars und Diskotheken entlang des breiten Flusses und in der Altstadt über die Bühne geht, um nicht selten, erst in den frühen Morgenstunden zu enden. 


"Quien no ha visto Sevilla - no ha visto maravilla!" 
"Wer Sevilla nie gesehen hat - hat kein Wunder gesehen!" Ein altes spanisches Sprichwort, dass die Metropole Andalusiens treffend beschreibt. 
Sevilla ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Wunder - ein städtebauliches Kleinod, in dem die  unterschiedlichsten Zeit-Epochen ihre heute noch deutlich sichtbaren Spuren hinterlassen haben  und  dazu eine  grosse, bewegte, nahezu unglaublich anmutende Geschichte. 
Das Zentrum vonb Sevilla

In Sevilla ist das Flair der Mauren, die mehr als 500 Jahre die Stadt beherrschten, auf Schritt und Tritt spürbar.  Eine grandiose Aera, die im Jahr 1248 durch Ferdinand III.von Kastillien im Jahr 1248 gewaltsam beendet wurde. Auch der Glanz des "Goldenen Zeitalters" ist keineswegs verblasst - war doch Sevilla im 16.Jahrhundert eines der bedeutendsten Handelszentren und dadurch eine reiche, blühende Stadt. 
Der Fluss-Hafen am Quadalquivir - war  das Tor nach Westindien: Von hier aus startete Christoph Kolumbus im Mai 1502 mit einer Flotte von 4 Karavellen und rund 150 Mann, zu seiner vierten und letzten Seereise in Richtung Indischer Ozean. Hier wurden Jahre später auch die Schiffe mit den unermesslichen Schätzen, die er von  seinen Reisen aus Südamerika  brachte, entladen - die mitverantwortlich sind für den Reichtum der Stadt, von dem die vielen prächtigen Bauten, auch heute noch das Stadtbild prägen.  
Sevilla ist aber auch die Wiege des Flamenco, die Geburtsstädte der Tapas...., die Heimat von Sinnlichkeit, Leidenschaft, Heiterkeit, Temperament - der sich wohl niemand, der die Stadt besucht, entziehen kann. Bewegte Geschichte - liebevoll erhalten.
Sevilla ist so ganz nebenbei auch der Schauplatz berühmter Opern: Mozart's "Don Giovanni", die "Hochzeit des Figaro"; George Bizet's "Carmen"  oder Giacchino Rossinis "Barbier von Sevilla".  Nicht zuletzt auch Ludwig van Beethovens "Fidelio"! 
Die berühmte Plaza España

Doch auch in so manchen Film spielt Sevilla eine Rolle: So beginnt die Handlung von >Mission Impossible II" in Sevilla. In Star War II -"Angriff der Klonkrieger"  spielt sich die 48 Sekunden-Szene mit Anakin Skywalker(Hayden Christensen) und der Senatorin Amidala (Natalie Portman) auf Sevillas Plaza España ab. Wie auch grosse Teile des Film-Klassikers "Lawrence von Arabien" (Peter O'Toole) 1962 im Spanischen Pavillon auf der Plaza España gedreht wurden.

Sevilla la brillante....
Besonders im Frühjahr und im Herbst zeigt sich Sevilla von seiner schönsten Seite - in einem einzígartigem Licht!  Doch im Sommer, da wird Sevilla ihrem Namen als heißeste Stadt Europas gerecht: Tagsüber steigen die Temperaturen meist auf über 30°Celsius - nicht selten sogar über 40°Grad und darüber an. Während  im Winter (zwischen November - Februar) nur etwa 65 Regentage die Sonne verdrängen. 
Alles in allem sind die Temperaturen das ganze Jahr über so, dass tropische, ja selbst subtropische Pflanzen gedeihen und das Auge erfreuen: In den zahlreichen Parks wachsen riesige Magnolienbäume, verschiedenste Gummibaumarten spenden mit breiten Kronen und dichten Blattwerk, Schatten... Uralte, knorrige Olivenbäume könnten so manche Geschichte aus längst vergangener Zeit erzählen. Während  der betörende Duft unzähliger Bitterorangenbäume die Luft erfüllt.  Die meisten Strassen werden gesäumt von Dattelpalmen - sie scheinen in den Himmel zu wachsen und dazwischen die üppig blühenden Bouganvilleen, blaue Gylcinien klammern sich an Wände  - Oleander übersät mit rosa oder pinkfarbenen Blüten säumen den Weg........

Santa Cruz - Viertel mit Vergangenheit
Schon von weitem ist sie zu sehen: Die berühmte "Giralda" das Wahrzeichen Sevillas. Im 12. Jahrhundert n.Chr. von den Mauren als Minarett der Moschee von Išbiliyya




(wie Sevilla genannt wurde) erbaut, wurde sie nach der Reconquista im Jahr 1248 von den Christen zunächst als Kirche >Santa Maria la Mayor< genutzt. An ihrer Stelle wurde die imposante, spätgotische Catedral >Santa Maria de la Sede< errichtet: Sie ist nicht nur ein Gotteshaus, sondern auch Museum. Der Turm blieb stehen, erhielt einen 32 Meter hohen Aufbau: Den Glockenturm - in dem 22 fein abgestimmte Glocken
díe Gläubigen Christen zum Kirchgang rufen.  Und ganz oben von der Spitze des Turms schaut heute  der, vom Künstler Bartolomé Morel in Bronze gegossene  4 Meter hohe und 2.000 kg schwere "Girardillo", über die Stadt. 
Wer fit genug ist, die Rampe,  im Inneren des Turmes -die etwa 70 Meter hohe  Galerie zu erklimmen, der wird mit einer einzigartigen Aussicht über Sevilla belohnt!
Im riesigen Innenraum  der Kathedrale der mit Blattgold reich belegte Hochaltar - Gemälde von Goya, Murillo und Zurbarán - auch das mächtige Grabmal von Kolumbus hat hier seinen Platz gefunden.
Gegenüber der Kathedrale, hinter  hohen, wuchtigen Mauern verborgen der >Reales Alcázares de Sevilla< (Königlicher Alcázar von Sevilla): Ein unglaubliches Bauwerk! Einst von der Mauren als Fort erbaut  - durch Al-Muwarrak zum Palast umgebaut - wurde es im Jahr 1364 unter christlicher Herrschaft mit islamischen Stilelementen erweitert. Zubauten durch die katholischen Könige Karl V. und Phillip II. weisen gotische Elemente auf, von denen die vorherrschende Mudéjar-Architektur leider negativ beeinflusst wird. 
Unweit davon ein weiteres Juwel der Spätrenaissance das "Archivo de Indias", in dem ganz besonderen Schätze besichtigt werden können: Dokumente über die 300jährige Geschichte Spaniens als Kolonialreich und unzählige solche, die von der Entdeckung Westindiens zeugen. 
Malerisch der Kern der von Mauern umgebenen Altstadt - hier beginnt der "Barrio de Santa Curz" - die ehemalige Juderia (Judenviertel). Sie ist durchzogen mit einem unendlichen Gewirr schmaler, verwinkelter Gassen und Gässchen- in denen sich alte Häuser   - wie Schutz suchend- eng aneinander schmiegen und manchmal verschämt den Blick in ihre gepflegten, blumengeschückten Innenhöfe erlauben. Dazwischen immer wieder kleine Plazas mit leise plätschernden Brunnen..... bis sie irgendwann vor einem der schönsten andalusischen Stadtpaläste  der  "Casa de Pilatos" stehen in dem sich spanischer Mudéjar-Stil mit italienischen Renaissance-Elementen vereinen.
Casa de Pilatos
Im frühen 16.Jahrhundert  von Marques de Tarifa erbaut, ist es heute ein viel besuchtes Museum und gleichzeitig Residenz der Grafen von Medinacei.

Das Herz Sevillas  
Von der Kathedrale aus führt die schmale (autofreie)  "Calle Álvarez Quintero" in der sich hauptsächlich Souvenier- und Krämerladen breit gemacht haben, zur lebhaften "Plaza del Salvador" mit unzähligen Bodegas. 
Unweit davon auf der "Plaza de San Franzisco"  steht, zwischen prächtigen Bürgerhäusern, die vom einstigen Reichtum der Stadt im 16. und 17. Jahrhundert zeugen, das "Ayuntamento" - das Rathaus Sevillas.
Sevilla - Ayuntamento/Rathaus
 Im Stil der spanischen Frührenaissance, mischen sich maurische, gotische, antike Elemente und zeigen eine  Fassade mit  überquellenden Ornamenten, die an Golfschmiedearbeiten erinnern. 
Von hier aus ist der Weg nicht weit zur Calle Sierpes - wie zu der parallel dazu verlaufenden,  Calle Tetuán, die mit ihren edlen Geschäften zum Einkauf verleiten.  
Wer sich dagegen für Flamenco-Kleider und die dazu passenden typischen Accessoires interessiert: Etwa "Mantones", die exquisit bestickten Tücher, oder  gar einen "Peineta" wie der reich verzierten Horn-Kamm genannt wird, den die Damen zusammen mit einer Mantilla  als Kopfschmuck tragen - in der Calle Cuna werden Sie bestimmt fündig! 
Hier befindet sich auch das Atelier der Designerin Raquel Urbano. Von ihr lassen sich nicht nur berühmte Flamenco-Tänzerinnen, wie Mercedes Ruiz, Mª Carmen Rasero - "La Trianerita" wie sie von ihren Fans auch genannt wird, oder die junge, talentierte Mª Ángeles Gabaldón,
Milagros Menjíbar / Mª Ángeles Gabaldó
für ihre viel besuchten Auftritte einkleiden. Natürlich auch die  Damen der feinen Gesellschaft lassen sich hier für die berühmte "Feria de Abril" die "Sevillanas" auf den Leib schneidern.
Am Ende der Gasse, da steht noch ein ganz besonderes Gebäude: "Palacio de la Condesa de Lebrija" - der Adelspalast aus dem 15. Jahrhundert ist ein besonderes Schmuckstück,  ergänzen sich doch verschiedensten Elemente gekonnt miteinander: Stuckarbeiten im Mudéjarstil, Römische Mosaike, Friese aus der Renaissance... und dazu Kunstschätze  in einer Fülle, wie sie kaum in einem Archäologischen Museum zu finden sind. 
Mein Tipp: Sie sollten sich die Zeit nehmen um den >Palacio de Lebrija< unbedingt zu besuchen.
Von hier aus in südlicher 'Richtung, zwischen der "Plaza del Cabildo" und dem, entlang dem Fluss verlaufenden "Paseo de Colón" liegt >Arenal< - das "Stierkampfviertel". 
>Arenal< Das Stierkampfviertel

Hier, an der "Plaza de Toros" befindet sich die 1760 erbaute Stierkampf-Arena  der >Real Maestranza< mit einem Stierkampfmuseum. Während der Corrida-Saison, die am Ostersonntag beginnt und nach der >Feria de Abril< im Mai endet, trifft sich  alles was Rang und Namen hat zur >Corrida de Toros>. Die Toreros - sie sind die eigentlichen Helden.... Idole die vom Publikum -ganz besonders vom weiblichen- tempramentvoll mit lauten Olé angefeuert werden.
Auch zur >Feria de San Miguel< im September finden täglich die traditionellen Stierkämpfe statt. Während zwischen Juni und Ende August an jedem zweiten Sonntag die Stierkampf-Eleven ihr Können und ihren Mut unter Beweis stellen.
Zwar wird der Stierkampf von vielen Zeitgenossen als negativer Aspekt spanischer Kultur angesehen - doch gehört er nicht zu Spanien, wie die Sterne zur Nacht?!
In diesem Viertel nahe am Quadalqiuvier (mit 562 km der längste Fluss Andalusien's, der bei Cañada de las Fuentes in der Sierra Caorles entspringt, um dann bei Sanlúcar de Barameda -am Golf von Cádiz,in den Atlantik zu münden): Da wäre zunächst der >Torre Plata<, der Silberturm. Nicht zuletzt vor allem der >Torre del Oro< (Goldturm). Er wurde vom letzten Kalifen der Almohaden Abú-I-Ula-Watiq erbaut und ist, weil weithin sichtbar- das zweite herausragendste Wahrzeichen Sevillas!    7

Semana Santa - Die "Heilige Woche" der Busse
Es ist eines der wichtigsten, religiösen Ereignisse im Kirchenjahr der überwiegend katholischen Bevölkerung Andalusiens: Doch die Semana Santa in Sevilla, die  ist wohl eine der bekanntesten und sicher auch prunkvollsten... Tausende, ja abertausende Gläubige säumen die Strassen,


durch welche die   Prozessionen ihren Weg durch die Stadt nehmen. Die tonnenschweren und aufwendig geschmückten >Pasos< ,oder auch >Tronos< genannt -auf denen Szenen aus der Leidensgeschichte Jesus dargestellt sind. Aber  auch solche, mit der Gottemutter Maria, wie sie den Tod ihres Sohnes Jesu beklagt -. Diese >Tronos< werden  auf den viele Stunden dauernden Prozessionen auf den Schultern hunderter "Costaleros" (Trägern) durch die Strassen Sevillas getragen. Dahinter folgen, brennende Kerzen tragend,  >Nazarenos<, zum Zeichen ihrer Busse verhüllt durch die typischen Kutten (Capriotes) den Kopf unter Spitzhauben verborgen. Wobei die Farben den jeweiligen einzelnen Cofradias -  Bruderschaften, von denen es in Sevilla mehr als 50 gibt- entsprechen.
Nazarenos - die Büsser

Nach ihnen kommen -nicht selten sogar barfuss gehend- die Penitentes - auch sie tragen die  bodenlangen Capriotes, allerdings ohne die Maske. Sie wiederum schleppen mühselig, als Zeichen ihrer Busse, grosse schwere Holzkreuze am Rücken. 


Musikkapellen und Trommler begleiten mit dumpfen, getragenen Klängen den Zug durch die Innenstadt. Die Luft in den engen Gassen ist geschwängert durch den Rauch  von den tausenden brennender Kerzen und dichten Weihrauch-Schwaden. 
Wenn dann von irgendwoher die "Baeza" ein religiöses Lied als Solo vorgetragen, erklingt....  das sind mystische Augenblicke - die bei allen, die das miterleben starke Emotionen auslösen.

Sevilla im Ausnahmezustand - Die "Fiera de Abril"

Busse tun und Feiern, das liegt bei den Sevillanos nahe beisammen. Zwei Wochen nach Ostern, wenn die Zeit des Büßens vorbei ist - dann wird  wieder gefeiert!  Ausgiebig! Was im Jahr 1847 als Viehmarkt begonnen hat - ist heute ein faszinierendes Volksfest _ die brühmte ">Feria de Abril<. Sie beginnt immer am Montag Abend mit einer traditionellen "Cena del pescaito" (Fisch-Abendessen) -
Hoch zu Ross auf dem Weg zur Feria

wenn tausende bunte Lichter am Feria-Gelände die Nacht erhellen. Ganz Sevilla trifft sich auf der Feria -Junge wie Alte, Reiche und Arme sind auf den Beinen. Eine Woche lang wird gesungen, getanzt, gelacht, getrunken .....  bis am frühen Morgen die Hähne krähen.

Es sind nicht nur die Einheimischen, die sich hier vergnügen
- man möchte fast meinen ganz Andalusien - mehr noch.... ganz Spanien ist auf
>Feria de Abril< ein Fest für alle
den Beinen. Ja selbst aus allen 
Herren Länder reisen sie an, um sich dieses "Fest der Feste" nicht entgehen zu lassen. Die >Feria de Abril< ist ein international bekanntes und beliebtes Volksfest geworden! 

Tausende "Casitas" säumen die Strassen des Feria-Geländes - doch die meisten sind privat: Hier hat nur Zugang wer dazu auch eingeladen ist!
Private Casetas
Doch
 auch Du und ich, wir können uns auch nach Herzenlust vergnügen, denn unzählige "Casetas" laden ein, um zu sehen und gesehen zu werden. Laden ein zu köstlichen Tapas, zu allgegemwärtigen "Rebujito" (Manzanilla gemischt mit SevenUp), dem typischen Getränk der "Feria de Abril".
Und natürlich zum Tanz bei feurigen Flamenco-Klängen. Es dauert eine ganz Woche lang dieses unvergleichliche Fest - bis es am Sonntag um Mitternacht mit einem spektakulären Feuerwerk Vergangenheit ist.
Es wird getanzt..zu feurigen Flamencoklängen

Sie verstehen es Feste zu feiern, die lebenslustigen, fröhlichen Sevillanos - nicht nur auf der >Feria de Abril<. Denn eine Gelegenheit um zu feiern, die findet sich immer, das ganze Jahr über und selbst wenn es nur der Sieg des Zweitdivisionisten "Real Beti" ist!

Sevillanos lieben Fussball..... aber auch Golf!
Sevilla ist nicht zuletzt auch eine Stadt in der Sport einen besonders hohen Stellenwert besitzt. Es ist nicht nur das gute Klima, das es ganzjährig möglich macht, sich im Freien aufzuhalten - es sind auch die grossen Grünzonen rund um die Stadt, die dazu einladen.  Ob gemächliche Spaziergänge  oder Walken im Park >Maria Luisa" -  in den Gärten des Alcazar oder entlang dem Ufern des Quadalquivir. 

Es wird gebikt, gewandert, geritten..... aber allen voran wird natürlich Fussball gespielt  - die Sevillanos,  sie lieben Fussball: 
Vor allem natürlich den >Sevilla Fútbol Club"< (FC Sevilla) der in der Primera División spielt und bei Heimspielen das riesige >Estadio Ramón Sánchez Pizjuán< regelrecht zum beben bringt. 
Estadio Ramón Sánchez Pizjuán

Mitgefiebert wird aber auch im >Estadio Benito Villamrín< bei den "Grün-Weissen" - den in der Segunda División spielenden  >Real Betis Balompié<.
Und nicht zuletzt lieben die Sevillanos natürlich auch Golf: Um Sevilla finden Golf-Enthusiasten  drei ausgesprochen schöne und gepflegte Golf-Anlagen.
Allen voran der >Real Club de Golf Sevilla<. Ein ausgesprochen schön gelegener, sehr gepflegter 18-Loch Meisterschafts-Golfkurs ( Par 72 auf 6529m). Der anspruchsvolle Platz trägt die Handschrift des bekannten, spanischen Golfprofessionals  José Mª Olazábal:  Hier können Sie  von  Montag und Freitag für ein Greenfee zwischen 91 - 140 Euro (ohne Buggy)  die Schläger schwingen.
In El Aljarafe-Sevillano, einem knapp 5 km von Sevilla enternt liegenden Vorort - hat kein geringerer, als der bekannte Golfprofessional Gary Player - einer der besten Golfer aller Zeiten, die 18 (Par 71) Spielbahnen des Club >Zaudin Golf Sevilla< mit einer Länge von 5,869m (von gelb) zwischen die mit Oliven- und Orangenbäumen bewachsene Landschaft gesetzt. Gastspieler sind jederzeit willkommen - das Greenfee beträgt, je nach Saison 58 - 78 Euro. Übrigens. Reiten, Tennis und Padel spielen, ist hier ebenfalls möglich. Sollten sie Abkühlung brauchen: Es gibt neben einem Outdoor- auch einen Indoor-Pool.
Real Club Pineda de Sevilla 
Knapp 4 km vor den Toren Sevillas, in Richtung Jerez, liegt der noble >Real Club Pineda de Sevilla<. Auf den 18-Loch des 1940 gegründeten Clubs - der sich "Intimidad-Convivencia-Familaridad" (Intimsphäre-Zusammengehörigkeit-Vertrautheit) auf die Fahnen geheftet hat - spielt nur, wer sich zu  Sevillas Gesellschaft zählen kann, wer den entsprechenden Rang und den richtigen Namen hat. Es ist ein reiner Privatclub - demnach mit entsprechend strengen Aufnahmekriterien! Auf diesem Kurs können sie nur abschlagen, wenn Ihnen das Glück zuteil wird, von einem Clubmitglied eingeladen zu werden!
Allerdings gibt es in der Region Sevilla, neben den drei Genannten noch 10 weitere, ebenfalls sehr interessante und schön gelegene Golfanlagen. Zwar müssen Sie, um dorthin zu kommen, eine etwas längere Anfahrt in Kauf nehmen - doch die lohnt sich allemal!

Sevilla heute...
Es würde Bücher füllen, soviel kann über Sevilla erzählt werden. Doch nur wer diese einzigartige Stadt selbst einmal besucht,  wird  vom Flair, von der Schönheit der Stadt bezaubert sein und wird, davon bin ich überzeugt immer wieder kommen. Denn Sevilla ist immer eine unvergessliche Reise wert!

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Mi "sugerencias" -  Meine Empfehlungen
Ihr müdes Haupt, das können Sie hier angenehm zur Ruhe betten und dann träumen:

CASAS DE LA JUDERIA Absolut einzigartig - Zimmer wie in "Tausend und eine Nacht" untergebracht in sieben renovierten "Häuschen" mitten in der Juderia. Gepflegt - mit allem Komfort (auch Spa) ausgestattet. Auch das Essen, ist absolut empfehlenswert!

CORRAL DEL REY  Das kleine luxuriöse Boutiquehotel liegt im Herzen von 'Sevilla, in einem Palacio aus dem 17.Jht. Wurde mit viel Liebe zum ''Detail restauriert.

HAZIENDA DE SAN RAFAEL  Etwas ausserhalb von Sevilla gelegen, ein kleines, feines absolut ruhig gelegenes Luxus-Refugium in dem rustikale Charme und moderne Lebensart sich die Hand reichen.

Wo sich andalusischer Charme und hervoragende Tapas und Wein geniessen lassen:

LOS SEISES BY FONTECRUZ  Nicht allein der hervorragenden Weinkarte, der ausgesucht guten Tapes wegen, -der Platz auf der Dachterrasse mit einer einzigartigen Aussicht macht den Besuch zur Pflicht.

LA CHUNGA  Die Küche in diesem Lokal wird ein Lächeln auf Ihr Gesicht zaubern - der Wein ihre Sinne verführen... Probieren Sie es aus!

ESTRAPERLO  Ein "Kochlabor" der Extraklasse. Hier werden nur die besten Produkte aus biologischer Produktion serviert - Köstlich!

MERCADO LONJA DEL BARRANCO   Gustave Eiffel der Erbauer des berühmten Eiffelturms in Paris hat auch diesem aussergewöhnlichen Lokal, mit dem Blick auf den Quadalquivir - seinen Stempel aufgedrückt. Ein kleines Lokal mit einer excellenten Küche.

CASA ROBLES  Wer es traditionell liebt - 1954 gegründet trifft sich hier "tout" Sevilla und geniesst die ausgezeichnete andalusische Küche. Wenige Schritte von der Kathedrale entfernt 

EMPORIÓN Elegant, Genau das richtige für einen schönen Abend nach einem ereignissreichen Tag in Sevilla. Ausgezeichnete, arabisch angehauchtes Essenh, hervorragende Weine. Unbedingt reservieren!