>Real Club Valderama< - Leading Golf Course of the World

 
Valderama... - >Real Club Valderama< - er wird von denen, die es wissen müssen, den begeisterten Golfern, als der wohl schönste Golfplatz Europas bezeichnet - mehr noch: Er gehört auch zu den schönsten der Welt! 

>Real Golf Valderama< Clubhaus - Driving Range
Es bedeutet für jeden Golfer eine absolutes Erlebnis auf diesem aussergewöhnlichen Platz, umgeben von einer einzigartigen mediterranen Landschaft, fernab vom jedem Verkehrslärm auf die Golfrunde zu gehen. Dort wo bereits unzählige berühmte und beliebte Golfer-Profis, Nick Faldo, Colin Montgommerie, Bernhard Langer, um nur einige zu nennen, aufgeteet - viele von ihnen sogar  Golf-Geschichte geschrieben haben. Einer von ihnen ist Miguel A.Jiménez, dem beim "Volvo Masters"-1994 ein legendärer  Albatros gelang. Ausgerechnet am berühmt-berüchtigten Loch 17 (Par 5) einem stark ondulierten, pfeilschnellen Green an dem das Wasser des angrenzenden Sees nippt. 
Dieses Kunststück ist, einige Jahre später,  auch dem  Iren Graeme McDowell beim Volvo Masters 2007 gelungen. Während Tiger Woods beim 32.Ryder Cup der 1997 in Valderama ausgetragen wurde, an eben  diesem, schwierigen  Loch, seinen Putt am Loch vorbei geschoben hat, der dann langsam ins Wasser rollte..... ihm brachte offensichtlich Valderama kein Glück!

"Real Club Valderama" - eine  besondere Auszeichnung
Seit Ende des Jahres 2014 hat Valderama Golf&Country das Dekret, unterzeichnet vom spanischen König Felipe, in Händen und wird fortan als >Real Club Valderama<,vermutlich sein hervorragenedes Image und seine Beliebtheit, weiter steigern. Weiterhin einer von den   Golfplätzen sein, den jeder Golfer zumindest einmal in seinem Golferleben bezwingen möchte!
Mit Javier Reviriego, dem General-Manager des >Real Club Valderama" durfte ich vor kurzem ein sehr interessantes Gespräch führen, in dem er mir meine Fragen beantwortete. Die will ich Ihnen natürlich nicht vorenthalten!

HG: Señor Reviriego.... sie sind seit nunmehr  4 Jahren General-Manager Golfclubs der zu den besten der Welt zählt, dem  >Real Club Valderama<. Zuvor haben Sie die Geschicke des >Finca Cortesin Golf&Country< geleitet. Ein  Golfresort, dass  in Golfkreisen auch einen sehr guten Namen hat. Es war sicherlich ihr Verdienst   dass es sich seitdem zu den führenden Clubs der Costa del Golf zählen kann.
Was unterscheidet diese beiden Golfclubs?

J.R: Unterschiede...? 
Sagen wir so:  Der >Real Club Valderama< ist ein reiner Privatplatz. Wir haben derzeit  450 Mitglieder und eine  sehr  lange Warteliste. Täglich können bei uns nur eine beschränkte Anzahl Greenfeespieler aufteen - und das nur an Wochentagen, von Montag bis Freitag. Das gesamte Wochenende ist  einzig und allein unseren Mitgliedern vorbehalten.
>Finca Cortesin Golf & Country< dagegen wird rein kommerziell geführt. Hat neben dem 18-Loch Golfplatz, ein  erstklassiges Hotel, samt  Spa, Restaurants usw.. anzubieten.
HG: Die Intension von Don Jaime Ortiz Patiño  war es - mit dem Valdesrama Golf Club,  der  sich in einer  einzigartigen, privilegierten  Umgebung befindet,  einen aussergewöhnlichen Golfplatz für aussergewöhnliche Golfer zu schaffen. Es ist ihm, wie jeder sehen kann gelungen!
Wird seine Philosophie weitergeführt?



J.R: Unbedingt - das ist mir ein grosses Anliegen, den Club weiterzuführen wie bisher und werde alles daran setzten, dass er seinen hervorragende Namen behält. Vor allem sind wir ja auch unseren Mitgliedern gegenüber verpflichtet, die sich dieses perfekte Image erwarten.

HG: Seit kurzem darf sich Valderama >Real Club Valderama< nennen, Wie kam es dazu?
J.R: Der Präsident unseres Clubs, Visconde de Pereira Machado ist vor einiger Zeit an das Königshaus herangetreten, mit der Bitte, >Valderama Golf< den ehrenvollen Titel  "Real" zu verleihen. Der Club hat alle Auflagen, die zur  Gewährung dieser hohen Auszeichnung nötig sind, -beispielsweise ob der Club  eine ausgezeichnete finanzielle Reputation hat-, beigebracht und natürlich voll und ganz erfüllt.  Das Dekret, das von seiner Majestät Juan Carlos I. unterzeichnet wurde,  wurde uns Ende des Jahres 2014  überrreicht. Es ist eine ausgesprochen grosse Ehre die >Real Club Valderama< damit zuteil wurde. Ein weiterer Ansporn für uns,  nicht nur die Geschichte des Clubs hoch zu halten. Es ist auch ein Beweis dafür, dass es bisher der richtige Weg war. Diesen werden wir weiter gehen, zum Wohl des Clubs, seiner Mitglieder und Gäste.
  
HG: Don Jaime hätte sich über diese grosse Ehre sicherlich sehr gefreut!
J.R: Da gebe ich Ihnen Recht, er wäre sehr  sicherlich stolz gewesen. Schade, dass er es nicht mehr erleben durfte!

HG: Ist das die Fortzsetzung von Don Jaime,s Philosophie  Valderama soll ein aussergewöhnlicher Golfplatz  für aussergewöhnlich Menschen sein? 
J.R: Wenn man so will, trifft das zu und ich selbst werde alles tun, damit es auch so bleibt: Ein ausgezeichneter, gepflegter Golfplatz in einer unnachahmlich schönen Umgebung im Süden Europas !

HG: Wird nun, durch diesen Titel das Greenfee erhöht?
J.R: Es ist im  Augenblick nicht daran gedacht! Wobei im nächsten Jahr ein kleine Preisanpassung möglich ist.  Aber das ist noch nicht fix und wenn, dann hat es jedenfalls  gar nichts damit zu tun, dass uns die Ehre  vom spanischen Königshaus zuteil wurde, nun den Namen >Real Club Valderama< zu verwenden und wir zukunftig auch ein Emblem mit der Krone verwenden können!

HG: Wie ich gehört habe, muß jeder Club der sich Real Club nennen darf, an das Königshaus einen bestimmten Obolus - früher hätte man das als "Lehen" bezeichnet- bezahlen. Ist das korrekt?
J.R: Das ist nicht richtig!  Es ist eine große Ehre, die man vom Königshaus verliehen bekommt. Dafür muß nichts bezahlt werden!
 


HG: Golf Valderama hat in Golfkreisen und das zu Recht, einen hervoragenden Namen! Dazu haben sicherlich  auch  die internationalen Turniere die in Valderama über die Bühne gingen - etwa der  Ryder Cup 1992 - das „Andalucia Valderama Masters" bzw. “Volvo Masters" als Final-Spiel  der PGA-Europaen.Tour,  welches zwischen 1988 – 2008 ausgetragen wurde beigetragen.  Sicherlich  auch einige andere renommierte Golfevents mit internationaler Besetzung,  Die Turniere waren  immer  hervorragend  organisiert und bekamen weltweit viel positives Echo.  Auch die Professionals, die jahraus, jahrein auf den schönsten Golfanlagen der Welt  abschlagen, kamen ausgesprochen gerne nach Valderama!
Wird es wieder solche interessanten Golf-Events geben?
Wenn ja, welche und  vor allem wann?

J.R: Sie haben Recht, diese Turniere haben natürlich die  Bekanntheit  von Valderama sehr unterstützt. Es ist enorm schade, dass es derzeit keine solchen Turniere mehr gibt, weder in Valderama - aber auch nirgendwo sonst entlang der Küste. Sie wären  für das Image der Golfregion Costa del Sol ausgesprochen wichtig und sind die beste Image-Werbung! 
Wir führen zwar bereits seit einiger Zeit Gespräche in dieser Richtung. Doch noch ist nichts fix. Aber vielleicht gelingt es bereits im nächsten Jahr wieder ein interessantes Turnier mit den besten Golfprofis der Welt in den >Real Club Valderama< zu holen! Wir bemühen uns jedenfalls,  haben auch bereits Gespräche in diese Richtung geführt!


HG: Wie kolportiert wurde, waren finanzielle Gründe ausschlaggebend, dass das "Volvo Masters"  nun als „Race to Dubai“ ausgetragen wird? Ist das korrekt?
J.R: Ja die waren der Grund. Wie bei vielem gaben auch  damals,  zu Beginn der Krise, einmal mehr die Finanzen den Ausschlag! In den Emiraten sind  Petro-Dollar in einer unvorstellbaren Dimmension zu Hause, für sie war es damit ein leichtes sich dieses renommierte Turnier zu holen.  

HG: Den meisten Golfern ist es unverständlich, dass die Verantwortlichen das gemacht haben. Denn es geht dabei doch, genau betrachtet,  um die Enderunde, um das Finale der PGA-Europaen Tour? 
J.R: Da gebe ich Ihnen vollkommen Recht - natürlich wäre es interessant für die europäischen Golfer, wenn gerade dieses Finale in Europa ausgetragen wird. Allerdings muß ich sagen, dass ja auch die einzelnen Spiele der Europaen Tour  neben Europa auch in  Asien, Afrika, dem mittleren Osten ausgetragen werden. Auch dabei spielen wieder die Finanzen eine Rolle!  
Denn es wäre einerseits, gar nicht möglich für alle diese Turniere allein Europäische Geldgeber, bzw. Sponoren zu finden. Auf der anderen Seite gibt es ja auch zu wenige Golfanlagen in Europa, welche über die  nötigen Infrastruktur verfügen um alle  Turniere auszutragen. 
Mit "The Race to Dubai" wurde eine Turnierserie die mit einem Bonus-Preispool dotiert wird. Dazu gehören alle Turniere der European Tour einer Saison, die für die Geldrangliste ausschlaggebend sind dazu. Das Finale  der DP World Tour Championship geht nun eben  im >Jumeirah Golf Estates< über die Bühne.  
 
HG: Hätte da nicht auch die Regierung der Autonomen Provinz Andalusien, oder Tourismus Andaluz, eventuell auch die RFE (Real Federación Española) - vielleicht sogar alle gemeinsam  dazu beitragen können, dass dieses Turnier an der Costa del Sol bleibt?
 J.R: Es wurde angeblich alles unternommen das Turnier weiterhin in Valderama zu halten.  Doch auch die Finanzkrisa .... ein internationales Golfturnier in dieser Grössenordnung, dafür fehlte das Geld. Leider!

HG: Golf ist zweifelsfrei ein enormer Wirtschaftsfaktor. Natürlich auch an der Costa del Sol!  Sie gelten als anerkannter Golffachmann – wie sehen Sie die Zukunft der "Marke" Golf? 
J.R: Die "Marke" Golf?  - Ehrlich gesagt bin ich nicht unbedingt glücklich,  Golf als "Marke" zu bezeichen! Golf ist in erster Linie ein Sport - ein sehr anspruchvoller, schöner Sport. Nicht zuletzt auch ein Spiel, das letztendlich allen  Menschen, die Golf mit Leidenschaft und mit Freude betreiben sehr viel zurückgibt: Lebensqualität, Spass, Freude, Bewegung. Golf bringt auch soziale Kontakte - nicht zuletzt trägt Golf auch zur Gesundheit bei. Schauen Sie doch einmal wieviel ältere, ja sogar Golfer mit über 80 Jahren noch mit Begeisterung Golf spielen. Nennen Sie mir einen  anderen Sport bei dem das möglich ist?!
 
HG: Natürlich, ich bin auch hier Ihrer Meinung. Golf ist eine der schönsten Sportarten. Daneben  sind es aber auch tausende  Arbeitsplätze die Golf-"Unternehmen" bieten!  Daher müsste es eigentlich  der Politik, dem Staat, den Ländern und Gemeinden  viel daran liegen, Golfclubs zu unterstützen? Gäbe es nicht so viele Golf-Anlagen, wären diese Menschen womöglich arbeitslos.
J.R: Natürlich finden auf einem Golfplatz sehr viele Menschen Arbeit. Aber die finden Sie auch in Golf-Clubs, die als Club geführt werden und nicht nur in solchen, die rein kommerziell ausgerichtet sind. Es ist halt so, das in letzteren  ein  möglichst höher Profit für die Investoren herausschauen sollte. und da bedarf es einer hohen Auslastung - sprich vielen Greenfee Spielern. Auf die Mitglieder oder Shareholder wird dabei kaum Rücksicht genommen. Das liegt der Unterschied zu Privatclubs.

HG: Wie finanzieren sich denn Private Golfclubs? Einen Golfplatz in einem so guten Zustand zu erhalten, wie es der >Real Club Valderama< zweifelsfrei ist, das kostet?
J.R: Ja, das ist sehr aufwendig und kostet natürlich auch entsprechend. Es ist ein Rechenexempel. In jedem  privat geführten Club werden alle Ausgaben durch Mitgliedbeiträge in einer entsprechenden Höhe finanziert. Natürlich auch durch ein, im Preis   entsprechend angepasstes Greenfee das Gastspieler zahlen. Das bei uns im Moment bei EUR 350.- pro Runde, liegt. 

HG: Wie schaut es denn aus mit dem Golf-Tourismus an der Costa del Sol? Sind die Marketing Massnahmen, die gesetzt werden effizient genug?
J.R: Nun es werden alle möglichen Tourismusfachmessen besucht. Unzählige Touroperater vermarkten das Produkt "Golf an der Costa del Sol " - das Internet ist voll von   All inclusive- Angeboten,  Promotionen, Sonderangeboten  - es scheint nur darum zu gehen, möglichst viele Golfer dazu zu bringen hier ihre Schläger zu schwingen. Doch ob das effizient ist? Ich wage es zu bezweifeln.

HG: Meiner Meinung nach, werden einige Dinge übersehen. Die Tourismusmanager glauben, dass es genug ist,Tourismus-Messen zu besuchen - dass möglichst viele Touroperators das Produkt Golf in Andalusien anbieten etc. Dabei übersehen sie, dass dadurch auch der eigentliche Wert verloren geht. Golfer, richtige Golfer sind und bleiben Individualisten und Geniesser. - sie wollen kein Massenprodukt!
Andalusien hat mehr zu bieten als Golf - auch mehr als Sonne, und Meer. Andalusien das bedeutet, Geschichte, Kultur, Kunst, Gastronomie und vor allem sehr viel Lebensqualität! Aber auch ihre eigene spanische Identität - das sollte auf keinen Fall vergessen und schon gar nicht geopfert werden werden.
J.R.: So kann man es sehen und ich will Ihnen da nicht widersprechen!

HG: Ihre Meinung  zu einem anderen Golf-Thema, dass sehr viele Golfer interessiert   wäre  natürlich sehr interessant!
Der Sport Golf  hatte, vielfach auch noch heute, den Ruf -Elitär zu sein- mit anderen Worten: Golf ein Sport für Snob's oder Menschen mit viel Geld. Das mag früher richtig gewesen sein. - doch das hat sich stark geändert!
Die dumme Frage: „Haben Sie noch Sex oder spielen Sie Golf“  bekam jeder zu hören,  der erwähnte Golf zu spielen!
Golf galt  und gilt in weiten kreisen immer noch als „Alt-Herren-Sport“!
Spielen in einen Club wie >Real Club Valderama< nur ältere Leute?
J.R. Keinesfalls, bei uns spielen sogar Kinder und Jugendliche und das mit Begeisterung. allerdings ist die Altergruppe ab 50 bis weitaus älter, vorrangig vertreten. Aber das kommt vor allem daher, dass viele Menschen ihren Lebensabend in der Sonne, im bevorzugten Klima Südspaniens verbingen. Die Jüngeren sind noch im Beruf engagiert und kommen nur in den Ferien oder auch über's Wochenende.
HG: Der Golf-Boom hat in den 1980er Jahren so richtig begonnen. Plötzlich wollte jeder, auch wenn er vorher die Meinung vertreten hatte "Golf ist kein Sport"  - Golf spielen!
Doch wer  anfangen, wollte  Golf zu spielen , der  mußt es zunächst erlernen! Es dauert -zumindest am Europäischen Kontinent lange , bis man die Erlaubnis in Händen hat am Platz zu spielen. Also gibt es den Ruf nach Änderung - nach Erleichterung des Zugangs zum Golf.
Ich frage Sie: Finden Sie die Platzreife in ihrer bisherigen Form  als ein überholtes Golfritual?
J.R: Keineswegs - Golf ist ein Spiel für das es Regeln gibt. Ohne Regeln wird das Spiel ad absurbum geführt. Dazu gehört auch das Handicap. Im "Real Club Valderama" benötigen  Herrn  ein nachgewiesenes Handicap von 24 - Damen dürfen mit Handicap 32 auf den Kurs. Und da wird keine Ausnahme gemacht! Wenn man an diesen Dingen anfängt zu sägen - erweist man dem Sport Golf keien guten Dienst!

HG: Da bin ich ganz bei Ihnen. Allerdings  Engländer, Amerikaner und Kanadier - immerhin führende Golfnationen – sie kennen keine Platzreife, um auf dem Platz zu spielen.

J.R: Vielleicht  könnten die Kriterien  etwas modifiziert werden. Denn alle Golfregeln kann sich niemand merken,  immer  wieder werden sie durch die oberste Golf Instanz den Royal and Ancient Golf in Sanct Andrews irgendwie geändert, bzw. angepasst.

HG: Das könnte ein machbarer Weg sein. doch die Etikette-Vorgaben, ich finde die darf man nicht "opfern! In den Etikette-Regeln sind im Grunde  genommen nichts anderes als Umgangsformen beschrieben, die auch im "normalen Leben" das miteinander wesentlich leichter machen. Bei der Platzreife-Prüfung wird ja nicht nur das" Spiel-Können überprüft, oder auch die Golfregeln abgefragt. Es spielt auch die Golf-Etikette eine wichtige Rolle. Doch trotz Platzreife-Prüfung, hapert es aber in dieser Beziehung bei vielen Golfern ganz gewaltig! Man hat das Gefühl, dass sich diejenigen die sich an die Etikette halten werden immer weniger werden. Golfer werden immer egoistischer. 

J.R: Klagen in diese Richtung habe ich auch schon gehört.  Wir haben da zwar kaum einmal Probleme. Aber auf unserem Kurs sind die Marshals allgegenwärtig und sind auch dazu angehalten jedes Problem in dieser Richtung höflich  aber bestimmt zu regeln!   

HG: Fakt ist, dass besonder's  oft  Golfer von den Britischen Inseln unangenehm fallen. Sie spielen  langsamer  – kein Wunder also, wenn manchmal eine Golfrunde 5 und mehr Stunden dauert. Pitchmarken werden nicht ausgebessert, Divots nicht zurückgelegt  werden usw. Leider kommt auf vielen Plätzen kaum  ein Marshals. Und wenn  einer auftaucht, fordert er  dann die Golfer auf, schneller zu spielen? Keineswegs! Ich glaube fast, dass dies aus Angst davor nicht gemacht wird, um die Golfer nicht zu verärgern? Kennen sie auch diese Probleme? 

Was machen ihre Marshals wenn sich Golfer nicht an die Golf-Etikette halten?  

J.R: Bei uns bekommt jeder Spieler an  der Reception schriftlich unsere  "Rules of Etiquette (Etikette+Bekleidungsregeln). Diese sind strikt einzuhalten, das wird  von unseren Marshalls überwacht.  Wir haben  daher in dieser Beziehung kaum einmal Probleme. Allerdings: Wer sich nach  Verwarnung nicht daran hält, der wird, so leid es uns tut vom Platz gewiesen.

HG: Da wäre aber auch noch die Bekleidungs-Etikette  - die sehr kritisiert Selbst der ehemalige DGV-Präsident (Deutscher Golfverband) Hans-Joachim Nothelfer  hat vor nicht sehr langer Zeit erklärt: "Mir ist es egal, wenn selbstst in Jeans Golf gespielt wird !" Es hat doch jede Sportart spezielle Bekleidung: Wer Fussball spielt, wenn auch nur zum Hobby, der zieht sich ohne wenn und aber eine entsprechende Dress an - keinem  würde einfallen in Jeans oder gar Strassenkleidung Fussball zu spielen. Auch Biker tragen passende Kleidung. die ihre Bewegungsfreiheit garantiert, das gilt auch für Jogger , Scater... !   Es lebt ein ganzer Wirtschaftszweig davon für alle Sportarten passende Kleidung herzustellen. Allerdings wird von der Modelobby oft über das Ziel hinausgeschossen - es wird Golfmode angeboten, die absolut nicht den  Vorgaben  der Golfetikette entspricht!

J.R: Das ist für mich ebenfalls nicht klar, warum es Golfer gibt, welche  die Bekleidungsetikette als veraltet ansehen. Es gibt sicherlich auch Clubs, die darauf weniger achten - das finde ich falsch! 

Wie schon gesagt, wir haben unsere  Regeln und Vorgaben auch was erwünschte Golfkleidung angeht - wer  am "Real Club Valderama" spielen will. der  muss sich daran halten!

HG: Herr Reviriego, ich danke Ihnen sehr für das angenehme Gespräch und Ihre interessanten Ausführungen!

>Real Club Valderama< - Spanien!'s wohl schönster Golfclub hat einen international hervorragenden Namen und das nicht allein in Golf-Kreisen! Doch  dieses Renommee kam  nicht von ungefähr. Es spielen verschiedenste Faktoren eine Rolle, die mit zu diesem Erfolg beigetragen haben:
  •  Eine traumhafte Lage umgeben von unberühter, mediterraner Natur;
  •  Ein Kurs-Design, das mit viel Rücksicht in die umliegende Landschaft gesetzt wurde;
  •  Ein Clubhaus, samt Restaurant, Proshop etc, das seinesgleichen sucht;
  •  Ein äusserst zuvorkommender Service, den man auf kaum einen anderen Golfplatz findet;