DAS UNSERIÖSE SPIEL.....MIT EINSAMEN GOLFER-HERZEN

Okay, beim Golf spielen, lernt man mitunter sehr interessante Leute kennen.  Nicht selten ergeben sich daraus lange Freundschaften. Ist doch Golf, wie kaum eine andere Ballsportart ein ausgesprochen kommunikativer Zeitvertreib. Doch wer nur der Karriere wegen Golf spielt, kommt  dem Traumjob man kaum näher. 
Nicht viel anders ergeht es Singles, die glauben, sich am Golfplatz den Partner für's weitere Leben anzulachen. Hartnäckig hält sich das Klischee, dass die angenehme Atmosphäre,  dazu wie geschaffen ist, dass Menschen mit gleichen Interessen, sich gerade in einem Golfclub näher kommen, sich kennen, nicht zuletzt vielleicht sogar  lieben lernen.
Kann zwar hin und wieder vorkommen, doch lange nicht so oft, wie viele denken!
Kein Wunder also, dass Partnervermittlungen, Dating-Plattformen, Einsame Herzen-Vereine, ja sogar Single-Golfclubs und Co. die durch's World Wide Web geistern, längst erkannt haben: Auch mit Golf-Singles lässt sich "Kohle" machen!
Schwingen doch annähernd  4,2 Millionen Golfer, in Europa mehr oder weniger regelmässig, die Golfschläger -  doch rund ein Drittel von ihnen geht aber meist unbemannt oder unbeweibt  über die Fairways und anschliessend auch nach Hause!  

Mit der Sehnsucht der Menschen  nach Partnerschaft und Liebe hat die Online-Dating Industrie in den vergangenen Jahren einen regelrechten Boom erlebt. Auch wenn inzwischen längst bekannt ist, dass ihre Seriosität, nicht selten mehr als zu wünschen übrig lässt, wurden trotzdem  geradezu rekordverdächtige Umsätze erzielt.   Lockten damit natürlich neue Player an und jedes dieser etwa 2000 deutschsprachigen Portale, versucht   sich einen möglichst grossen Teil vom Dating-Kuchen zu sichern.

Intensive Werbung - keine Garantie für Seriosität 
Mit einem gigantischen Werbeaufkommen, ausgefeilten Marketingstrategien - einer  ständigen Präsenz in den Massenmedien, mit geschickt verpackten, bunten Werbebotschaften in allen gängigen Magazinen und geistlosen TV-Spots, gaukeln die "Platzhirsche" im Geschäft mit der Liebe, Paarungswilligen innige Zweisamkeit vor. Versuchen daneben mit allen nur erdenklichen  Goodies - wie Gutschein-Aktionen  - Gewinnspielen (bei denen es allerdings, weder den ersehnten Partner, noch die erträumte Partnerin, zu gewinnen gibt), möglichst viele Einsame ins Boot zu holen.  Es sind meist vollmundige Versprechungen, mit denen der Singlemann, wie  die Singlefrau geködert wird. Man muß schon sehr naiv sein, zu glauben, in den Weiten des Internet  der ultimativen Traumfrau zu begegnen, die  "den Himmel voller Geigen" zur Wirklichkeit werden lässt oder Online gerade den Mann  zu finden, von dem man schon immer geträumt hat.
Aus der Liebe ist ein riesiges Geschäft geworden... das große,  ausgesprochen lukrative Geschäft mit der Liebe! 
Allein in Deutschland nutzen sieben Millionen Frauen, wie Männer, Dicke und Dünne, Junge auch Alte einschlägige Online Portale. Alle getragen von der Hoffnung, sich aus  den unergründlichen Tiefen des Cyberspace einen möglichst attraktiven Partner zu angeln. Gut 1,6 Millionen zahlen dafür und bescherten damit einer Branche, die sich mit der Sehnsucht nach Liebe ihre "Kröten" verdient, im Jahr 2011 einen Umsatz von mehr als 200 Millionen Euro. 
Schaut man etwas genauer hin, bermerkt man - der offensichtliche Höhenflug  hat einen Dämpfer bekommen! Die Umsätze fallen. Damit werden selbstredend auch die Gewinne geringer. 

Berge  und Wunder werden versprochen
Als >Parship< vor knapp 16 Jahren , als erstes grosse Portal in Sachen virtueller Liebe, in Deutschland online ging, bekommt nun die Branche, die sich der der Online-Kuppelei verschrieben hat, Kratzer. Ihre scheinbar unaufhaltsame Hausse scheint gebremst, die Umsatze werden geringer. 
Schuld soll die Finanzkrise sein, die den Partner-Vermittlungen immer mehr Kunden abhanden kommen lässt? Oder ist es nicht eher so, dass manchen von ihnen,  ihr aggresives, die gesetzlichen Kundenrechte missachtendes,  Verhalten auf den Kopf fällt?
Bereits damals  wurden denen, die des Alleinsein's müde waren  "Berge und Wunder" versprochen.
Reklamationen, Beschwerden unzufriedener Kunden häufen sich. Einige der Dating-Börsen, entpuppen sich zunehmend als unseriöse Geschäftemacher -   Ihnen ist jedes Mittel Recht ist, um Kasse zu machen. Um sich so möglichst  "fette Kuppelpelze zu verdienen"! Das Geschäft mit der Liebe ist Abzocke in Reinkultur.
Mister Google spukt sie zu Tausenden aus, die Beschwerden frustrierter, geprellter Bindung-Suchender: Klagen über unseriöse Machinationen, Abo-Fallen.  gefakte Kundenprofile, überhöhte Forderungen, scheinen an der Tagesordnung....  Konsumentenrechte? Selbst wenn sie klar definiert und rechtlich abgesichert sind, sie werden einfach ignoriert.  
Immer mehr Singles, die nach der Liebe ihres Lebens suchen, fühlen sich nicht nur hintergangen, sondern betrogen.
Der zweitgrösste Anbieter  am europäischen Onlinemarkt: ElitePartner - seit dem Jahr 2003 im Netz unterwegs, scheint sich hier besonders negativ hervor zu tun. ElitePartner hat sich offenbar den legendären Ausspruch von Napoleon I. Bonaparte - General, revolutionärer Diktator und Kaiser der Franzosen zum Motto gemacht:  
"Wenn du erfolgreich sein willst in der Welt, versprich alles und löse nichts ein!" 
"Die Partnervermittlung für Singles mit Niveau" wie sie sich bezeichnet, ist eine der wenigen, in der auch Partnersuchenden  Senioren zwischen 60+ bis 80 Jahre, ja selbst darüber hinaus,  versprochen wird, eine späte Liebe zu finden. 
Und weil ein erheblicher Anteil (glaubt man Statistiken sind es immerhin an die 40% der aktiven Golfer)  zu den Golf-Senioren gezählt werden, hat sich ElitePartner  auch  der Golfschläger schwingenden, Spezies angenommen.  Gelten doch gerade Golfer  gemeinhin als gebildet, kultiviert. weltoffen - vor allem  finanziell excellent gepolstert.....! Vielen von Ihnen ist, auf welche Art auch immer, der Partner die Partnerin abhanden gekommen. Denn Golf ist einfach zu zweit um einiges schöner.
Mit  Golfaffinen Events, Single-Turnieren, Single-Golfkursen, Single-Golfreisen wird versucht,  bindungswillige  Golfer beiderlei Geschlechts - aber auch solche die es noch werden wollen - zu erreichen und mit einem, möglichst langfristigem Vertrag zu binden. Das alles natürlich gegen ein üppiges Honorar, versteht sich - denn: Was nichts kostet ist bekanntlich auch nichts wert!
Daher sind ältere Golferinnen, wie Golfer eine begehrenswerte Gruppe - die   partnerlos und mangels anderer Möglichkeiten, im Internet nach dem idealen Partner - nicht nur für gemeinsame Golfrunden, Ausschau halten.  

Nicht nur Verbraucherschützer warnen
Von Hamburg, über Berlin bis nach Niederbayern - vom Bodensee über den Arlberg und Salzburg bis nach  Wien. Oder auch von  Bern über Zürich, zu den rhätischen Alpen bis  ins sonnige Tessin,   beschäftigen sich Verbraucherschützer Anwälte, Gerichte mit unberechtigten Forderungen. Mit faulen Tricks, fadenscheinigen Begründungen.  Kündigungen, ja selbst rechtszeitig eingebrachte,damit auch  rechtsgültige   Vertrags-Widerrufe werden nicht akzeptiert - um so viel Geld  wie nur möglich aus den abtrünnigen Bindungswilligen herauszupressen. Unzählige Premium-Kunden von ElitePartner, die innerhalb der gesetzlich geregelten Widerrufsfrist ihr Abo aufgekündigt haben, wurden skrupellosen Forderungen zur Kasse gebeten.
Diese Erfahrung durfte auch Heiner L. 68, Manager und zudem begeisterter Golfer - seit 6 Jahren geschieden, machen. Des Alleinseins müde, suchte er, wie viele Singles - nach einer neuen Liebe. Und das im Internet! Seine Wahl fiel auf ElitePartner. Hier beschreibt er die Erlebnisse seiner "Virtuellen Brautschau": 
"Eines Tages war ich es einfach leid alleine zu sein. Allein zu essen, allein Golf zu spielen, wenn meine Freunde mit ihren Frauen auf der R%unde waren. Also füllte ich kurz entschlossen - den Persönlichkeitstest  bei ElitePartner aus, der mir zwar alles andere als Wissenschaftlich vorkam. Beantwortete alle anderen Fragen, gab Auskunft über mich, meine Wünsche, VorstellungenWählte eine 6-monatige Vertrags-Dauer , dazu monatliche Zahlung - der Einfachheit halber über mein PayPal-Konto zahlbar. Bekam unmittelbar daach bereits meine Zugangsdaten, dazu eine ansehnliche Liste von Damen, die mit meinen "Matchingpunkten" ziemlich gut übereinstimmten - allerdings hatten die meisten von Ihnen kein Foto aufgespielt. Natürlich schrieb ich einige an, Damen  die am ehesten meinen Vorstellungen und bei dene die Matchingpunkte den meinen nahe kamen. Das Echo war zwar da - doch  es schien mir trotzdem nicht unbedingt der richtige Weg zu sein, um eine Partnerin für den letzten Lebensabschnitt zu finden. Also nütze ich das gesetzliche verankerte Widerrufs-Recht und habe den Vertrag  bei ElitePartner knapp vor Ende der 14-tägigen Frist schriftlich und per Fax widerrufen. Doch da hatte ich wohl die Rechnung ohne ElitePartner gemacht! Sie wollten meinen Rücktritt vom Vertrag nicht akzeptieren, da dieser angeblich zu spät eingebracht wurde, was allerdings nicht der Richtigkeit entsprach. Sie erlangten von mir den gesamten Betrag für die vereinbarte Laufzeit von 12 Monaten  - auch das war falsch, denn ich hatte bei Abschluss des Premium-Vertrages nur eine Dauer von 6 Monaten gewählt!  Es wurde mir mit Anzeigen, Anwalt und Klagen gedroht. Erst als ich meinerseits vorbrachte, den Europäischen Verbraucherverband (BEUC) zu informieren, wurde eingelenkt! Ich bezahlte letztendlich  für den suspekten Persönlichkeitstest 99,90 Euro und den Beitrag für einen Monat. Und war froh, mich damit aus den Fängen unseriöser Geschäftemachen "freigekauft" zu haben     ....

Heiner L'sErfahrungen mit ElitePartner sind kein Einzelfall. Er teilt sie mit unzähligen anderen Leidtragenden, mit denen wir bei unserer Recherche über Online-Partner-Portale, konfrontiert wurden. 
Weil es so viele Unzufriedene  gibt, die ihr unerfreuliches Zwischenspiel bei  ElitePartner auch an uns herangetragen haben - nicht zu vergessen diejenigen, die auf Webseiten von Verbraucherschützern,dgl. ihr Leid klagen. 
Wollten wir die Vorwürfe  verifizieren, ob diese  Anschuldigungen realistisch sein können und so  haben wir die Probe auf's Exempel gemacht.  Bei ElitePartner  Premium Verträge abgeschlossen:  wir zwei Frauen und ein Mann wollten  wissen inwieweit alle die  Vorwürfe, Beschwerden die gegen ElitePartner kursieren, den Tatsachen entsprechen. 
Um es vorneweg zu nehmen: Die Beschwerden entsprechen leider den Tatsachen. So haben sich zumindest fast identisch abgespielt, wie Heiner L.  es beschrieben hat......
So wurde mein Widerruf -ich hatte mich über Elitepartner-Schweiz  angemeldet- kurz vor Ablauf der gesetzlich geregelten Frist  nicht akzeptiert. Obwohl  per Fax gesendet, der korrekte Eingang durch die  Sendungsbestätigung nachweisbar ist.  EliteMediaNet GesmbH , hat kurz nachdem der Widerruf eingegangen ist,   einen Betrag in Höhe von ca 450 Euro  bei PayPal eingezogen! Natürlich habe ich dagegen schriftlich protestiert...: Die schier unglaublichen Reaktionen von EliteMediaNet auf den Widerruf des Vertrages .....   doch lesen Sie selbst!

Seriosität sieht einfach anders aus!
Es sind keine Kavaliersdelikte, wenn  wie in meinem Fall ElitePartner,  Kündigungen nicht akzeptiert, den Widerruf eines bereits abgeschlossenen Premium-Vertrages mit allen möglichen Finten, Vorwänden, Unwahrheiten kategorisch ablehnt.  Wenn die klar definierten Rechte von Partner suchenden Kunden - egal ob es Deutsche, Österreicher oder Schweizer  sind- missachtet werden.
Es ist aber auch kein Spass, wenn nach dem bereits eingegangenen Widerruf -  von EliteMedisNet klammheimlich der Beitrag für eine  angeblich abgeschlossene Jahresmitgliedschaft in Höhe von EUR 426.19 über Paypal eingezogen wird - obwohl das nicht den Tatsachen entspricht und sich   nachweisen lässt, denn wir  haben  die einzelnen Schritte des ElitePartner-Zahlungsvorganges genau dokumentiert. Und das zu einem Zeitpunkt, als der Vertrags-Widerruf bereits bei ElitePartner eingelangt war!   
Zwar gibt es  bei  vielen anderen Kuppel-Plattformen auch Mängel.  So  finden sich im berühmten "Kleingeschriebenen"  viele Klauseln, die rechtlich nicht halten.  
Ob es der  "Wissenschaftliche Fragebogen" nach dem Parship-Prinzip ist oder die ebenfalls "Wissenschaftlichen Persönlichkeitganalyse", die sowohl  bei ElitePartner, wie auch bei   "AcademicPartner verlangt wird, mit welcher die individuelle Partnerschafts-Persönlichkeit  - herausgefunden wird. Diese Test oder wie immer man sie nennt    sollen den Eindruck erwecken , die eigentliche Grundlage  dafür zu sein ,  garantiert den passenden Partner zu finden. 
Gefolgt von allgemeinen Geschäfts­bedingungen, in denen undurchsichtige Klauseln, etwa zu Kündigungs­fristen, automatischer Vertragsverlängerung bis hin zu Rück­zahlungsmo­dalitäten, mit denen diejenigen benachteiligt werden, die hofften auf diesem Weg ihr persönliches Glück zu finden.  
Seriosität sieht  tatsächlich einfach anders aus!
Das bestätigt auch Anmeldung von Dora S. bei AcademicPartner."Der Partnervermittlung für höchste Ansprüche" und wie Elitpartner unter dem  "Dach" von EliteMediaNet GesmbH. AcademicPartner vermittelt handverlesenen Partnerschaftswilligen nur "Akademiker mit Niveau". 
Dora S.  59, Psychologin und Redakteurin, seit 2 Jahren verwitwet, erzählt hier,  wie ihre Testsuche nach einem neuen Partner, die sie zu AcademicPartner,Österreich - führte, ausgegangen ist:
"Ich habe Mitte 2014 auf der Website  von AcademicPartner eine "Gratis"-Persönlichkeitsanalyse gesehen, die angeblich  auf wissenschaftlichen Methoden aus Psychologie und Soziologie, basiert und diese durchgespielt. mich dann auch mit dem Probe-Abo angemeldet und war nach wenigen Minuten Mitglied dieser Partnervermittlung. Bekam auch rasch eine Liste mit  poteniellen Partnern  - die allersdings nur sehr beschränkt kontaktierbar waren (so wird Neugierde erzeugt heisst es in der Psycholgie) Also habe ich das Angebot für 5-Monate gratis Mitgliedschaft gewählt, bei einer Vertragsdauer von 12 Monaten. Bereits bei den Zahlungsmodalitäten gab es Ungereimtheiten - die von mir gewählte  Zahlvariante "monatlich" liess sich nicht aktivieren - daher habe ich den  Zahlungsvorgang  abgebrochen. Doch  zu meinem grossen Erstaunen war ich trotzdem Premium-Mitglied. Bald trudelte auch per Mail eine Rechnung ein. Stolze  489.64, zuzüglich 59.90 für die Persönlichkeits-Analyse  (obwohl sie zu Beginn als gratis ausgewiesen war) waren zu zahlen. Meine diesbezüglichen schriftlichen Reklamationen, dass sich beim Zahlungsvorgang die von mir bevorzugete monatliche Zahlung nicht aktivieren  liess - wurde dahingehend abgetan - dass ich froh sein soll, denn immerhin hätte ich ja 5 Gratismonate lukriert.  - Bei monatlicher Zahlung wären es doch wesentlich mehr gewesen - sage und schreibe  stolze 1,150.86 Euro. Ich habe  in der Hoffnung, die ja bekanntlich zuletzt stirbt -  vielleicht doch einen netten Partner zu finden - bezahlt! Die Ausbeute war allerdings weniger als gering.
Wurde ich zunächst mit geeigneten Partnervorschlägen -bei denen die Matchingpunkte (offenbar die Zauberformel bei AcademicPartner) mit meiner größtmöglichst übereinstimmenden Anzahl an Matching-Punkten- geradezu bombardiert. Einige habe davon ich  kontaktiert, doch nur einige wenige fanden es der Mühe wert überhaupt darauf eine  Antwort zu geben und wenn...  ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass es sich sehr oft  um solche Männer gehandelgt hat, deren Absicht nicht unbedingt auf Partnerschaft ausgerichtet war, sondern eher einen finanziellen Hintergrund hatten. Aber es wird von AcademicPartner ja versichert, dass alles "handverlesen" und penibel  kontrolliert ist. Genauso wie ich nach wie vor glaube, dass unter den Partnervorschlägen nicht wenige Männer waren, die es real gar nicht gab. Aber das zu beweisen....! Jedenfalls  kam kein Date zustande. Die Angebote, die von AcademicPartner kamen wurden spärlicher, von den versprochenen Partnern blieb keiner hängen - letztendlich war ist froh als ich mein Jahresvertrag zu Ende ging und habe ihn  rechtzeitig und zwar 2 Monate vor Ablauf gekündigt. Einen neuen Partner habe ich zwar (zumindest über AcademicPartner) keinen gefunden - habe aber den Trost: "Man  wird doch auch aus solchen, ausgesprochen negativen nich Erfahrungen klüger?"
Etwas weniger ärgerlich war die Suche nach einer Partnerin für Gerhard O, gerade 70 geworden,  Freier Journalis, Golfer und Single. Er suchte nach dem Motto: Wenn sich etwas "ergibt"! Es hat sich zwar nicht ergeben, wie Sie gleich selbst lesen können:
Angemeldet habe auch ich mich bei ElitePartner. Habe die Persönlichkeitsanalyse ausgefüllt, die sonstigen Fragen beantwortet, zumindest die welche mir logisch erschienen Es dauerte nicht lange und ich wurde als Mitglied willkommen geheissen und konnte mich fortan mit meiner persönlichen Chiffre jederzeit einloggen. Natürlicxh wurde auch mir eine ganze Reihe Damen, als zu mir passend vorgestellt. Es waren lediglich zwei dabei, die mir von ihrem Profil her gefallen haben und zudem -was meine Priorität war Golf spielten und Ihnen habe ich Grüsse geschickt - das ist die einzige Möglichgkeit mit anderen in Kontakt zu treten, wenn man kein Premium-Mitglied ist. Daher habe auch ich - vor allem weil von MediaPartner das Lock-Angebot eines Rabattes laufend über den Bildschirm flackerte zu einer "Proberunde" - 3 Monate sollte sie dauern. Um es kurz zu machen: Mit diesen beiden vorgenannten Damen hatte ich ein Date. Traf ich mich der einen zum Kaffee, mit der anderen auf ein Glas Wein .... thats it! Zugegeben ich habe hunderte Vorschläge bekommen, unzählige angeschrieben, doch wenn davon ein Viertel geantwortet hat, ist es übertrieben. Ich habe rechtzeitig den Premium-Vertrag gekündigt. Trotzdem: "Ausser Spesen, ist nichts gewesen!" Aber die haben sich im Rahmen gehalten, denn es hätte sich ja etwas ergeben können!
Zugegeben: 3 Monate ist doch eine relativ kurze Zeit, was allerdings ärgerlich ist, die vielen Vorschläge und Portträts die einem von ElitePartner vorgeschlagen werden und so wenige antworten. Sind es die offensichtlich fehlenden Manieren, dieser angeblich, gebildeten, "handverlesenen" Damen? Oder stimmt es tatsächlich, dass dabei sehr viele Fakes sind, deren sich auch ElitePartner bedient? Zutrauen könnte man es ihnen, obwohl sie es natürlich vehement bestreiten und auf ihren vom "TÜV geprüfte Service" verweisen! 

 Es wird masslos überschätzt - das Online-Dating.
Das beweist eine im Jahr 2012 veröffentlichte Studie des Institutes für Demoskopie Allensbach. Die Institution Ehe, der Glaube an die Liebe für's Leben - für 66 Prozent ist das kein "Schnee von gestern". Es ist vielmehr die Vielfalt von Optionen, die verunsichert. Allen voran die Online-Kontaktbörsen, von denen die Verunsicherung  bei der  Partnerwahl zusätzlich geschürt wird. Nach wie vor lernen sich 27 Prozent der Paare im Freundeskreis kennen - 16 Prozent finden in Lokalen, Kneipen, Bars, aber auch beim Sport zueinander und 11 Prozent lernen sich im Arbeitsalltag kennen und lieben. Und nur "magere" zwei Prozent sind es, die sich über die vielbeworbenen Oline-Partnervermittlungen, Singelbörsen finden.
Die diversen Dating-Portale überbieten sich mit Versprechungen,  um denen, die aus welchen Grund auch immer, Partnerlos sind,  das passende Pendant zu beschaffen. Sie untermauern das mit Erfolgsquoten die genausowenig nachvollziehbar sind, wie die Tatsache, dass Porträts  Partnersuchender Singles in ihren Fundus  reale Personen sind oder eben nur Fakes. Und  das alles natürlich gegen ein üppiges Honorar!
Die romatische Zeit der ersten Liebe (die nicht zwangsläufig ewig gehalten hat), die Schmetterlinge im Bauch, sie sind  jedoch keineswegs passé
Sie sind nicht der   Unpersönlichkeit gewichen, bei der Fotos  über Symphatie, über  Gefallen oder Nichtgefallen entscheiden. Klischeehafte Selbstdarstellung, persönliche Details, die stimmen mögen oder eben auch nicht  und  die nach Lust und Laune "frisiert" und "geschönt" wurden. 

Und die schaut es mit Rechtslage aus?
Das Geschäftsmodell von EliteMediaNet GesmbH  ist rechtlich gesehen in einer absoluten Grauzone. Das gilt aber auch für andere Partnerplattformen, die nach dem gleichen Prinzip aufgebaut sind.
Was soviel bedeutet: Auch wenn Sie im Recht sind, können Sie nur in seltesten Fällen vielleicht  mit einem teilweise Entgegenkommen des Unternehmens rechnen und nur dann, wenn sie nicht klein begeben und sich wehren. Diese Unternehmen geniessen sozusagen Narrenfreiheit und tun was sie wollen - wissen sie doch, dass die meisten Menschen ede Art von Unanhemlichkeiten scheuen und daher lieber zahlen. 
Es wird enorm viel Geld verlangt - für etwas bei dem   kein adäquater Gegenwert geboten wird. Jegliche Versuche den Vertrag fristgerecht zu widerrufen, jeglicher Kündigungsversuch (selbst in der Testphase) werden  ignoriert und mit allen nur erdenklichen Ausflüchten abgewürgt.
Da fragt sich jeder, der seine Brötchen auf ehrliche Weise verdient - wie ist das möglich? Obwohl es bereits etliche Gerichtsurteile gegen ElitePartner (aber auch andere) einschlähgige Unternehmen gibt -  arbeiten sie nach der gleichen -gelinde ausgedrückt unseriösen Masche weiter" Auch die Verbraucherzentrale Hamburg hat sich mehrfach eingeschaltet - zumindest mussten  die AGB's /Allgemeine Geschäftsbedingungen) geändert geändert werden. Da aber der mächtige Burda Verlag als Eigentümer durch seine  Tochter >Tomorrow Focus< Geld hineinpumpt, steht die Firma, zumindest  nach außen fianziell noch gut da.

Da fragt sich jeder, der seine Brötchen auf ehrliche Weise verdient - wie ist das möglich? Warum wird solchen  unseriösen Unternehmen, nicht das Handwerk gelegt?
Durch den Test,  habe ich gelernt und erkannt, wie unseriös diese Institute agieren.  Allen, die auf Partnersuche sind, kann ich nur den Rat geben: Auf der allersichersten Seite sind Sie natürlich, wenn Sie gar keine  Geschäftsbeziehungen  mit solchen Kuppelportalen -allen voran ElitePartner - AcademicPartner- eingehen. Und wenn es schon passiert ist .... lassen Sie sich nicht  von Drohungen einschüchtern, bleiben Sie hart und bestehen beharrlich auf ihren Konsumentenrechten. 

Drum prüfe wer sich ewig bindet,
ob sich das Herz zum Herzen findet!
Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang.
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Worte, die besonders auch im Bezug auf Dating-Börsen durchaus ihre Berechtigung haben! Denn der Vertrag ist schnell abgeschlossen, genauso schnell unterschrieben, Verlierer sind in den allermeisten Fällen diejenigen, die zu vertrauensselig waren und alles geglauben, wenn Partnervermittlungenim wahrsten Sinne des Wortes
"Das Blaue vom Himmel versprechen!

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Hier lesen Sie noch einiges mehr über das unglaublich unseriöse Vorgehen von Partnervermittlungen und ihre unlauteren Abzock-Methoden: